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18.08.2017 - 05:06
Die Wirtschaftstrakt des Anwesens stand in Flammen, 60 Rinder konnten gerettet werden.
Foto: Fotostudio Manfred Fesl

200 Feuerwehrleute retteten 60 Rinder aus Flammen

09.07.2017, 17:34

Es war ein regelrechtes Flammeninferno, das 200 Feuerwehrleute Sonntagfrüh in Lohnsburg am Kobernaußerwald stundenlang gefordert hat. Der Wirtschaftstrakt eines Vierseithofes war in Brand aufgegangen. 60 Rinder wurden aus dem Stall gerettet, vier Tiere dürften in den Flammen aber umgekommen sein.

Zahlreiche Notrufe trafen gegen 3.20 Uhr bei der Feuerwehr- Landeszentrale in Linz ein.  Der Bauernhof der Familie Schrattenecker in Lohnsburg im Kobernaußerwald stand in Flammen. "Die Anrufe klangen so dramatisch, dass glücklicherweise sofort Alarmstufe zwei ausgegeben worden ist, diese ist später noch auf drei erhöht worden", erklärt Bezirksfeuerwehr- Kommandant Fritz Prenninger.

Das Feuer war bereits von Weitem sichtbar. "Der Hof liegt stark exponiert auf einer Anhöhe, von wo man fast den halben Bezirk Ried überblickt", so Prenninger.

Elektrodefekt entzündete das Stroh

Das Feuer war nach einem Elektrodefekt im Strohlager ausgebrochen. Der Aufbau der Löschwasserleitung bedeutete für die Einsatzkräfte eine enorme Herausforderung, mussten doch drei zwischen 800 und 1500 Meter lange Leitungen aufgebaut werden. Prenninger: "Glücklicherweise standen uns 200 Kameraden von 13 Feuerwehren zur Verfügung." Der Einsatz sei gefährlich gewesen, der Holzaufbau des Wirtschaftstraktes brannte lichterloh. Menschen wurden nicht verletzt, auch der Großteil der Milchkühe konnte in Sicherheit gebracht werden. Drei bis vier Rinder dürften aber verendet sein.

Feuer richtete 500.000 Euro Schaden an

Nach etwa 75 Minuten waren die Flammen unter Kontrolle. Stall und Scheune des Vierseithofes brannten zwar nieder, es gelang jedoch, ein Übergreifen des Feuers auf den Wohntrakt zu verhindern. Auch der Großteil der landwirtschaftlichen Maschinen wurde gerettet. Es entstanden 500.000 Euro Schaden.

Jürgen Pachner, Kronen- Zeitung

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