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19.09.2017 - 16:36
Foto: Während Postmarktgesetz, Post-Volksbegehren und Postämterschließ

Zahl der Poststellen soll in zwei Jahren auf 500 steigen

09.03.2010, 15:57
Die Zahl der Poststellen soll in den kommenden zwei Jahren auf 500 steigen. Dieses "gemeinsame Ziel" mit der Österreichischen Post hat Landeshauptmann Erwin Pröll am Dienstag genannt. Aktuell gebe es im Bundesland 261 Filialen und 153 Post-Partner - somit 414 insgesamt. Darüber hinaus lägen derzeit allein in Niederösterreich 65 neue Bewerbungen auf Partnerschaften vor, ergänzte Post-Generaldirektor Georg Pölzl.
Post- Partner könnten Unternehmen ebenso wie Gemeinden sein. Von Letzteren gebe es derzeit 23 in Niederösterreich, so Pröll. Die Partner im Bundesland hätten im vergangenen Jahr durchschnittlich 17.000 Euro an Entgelten bezogen, betonte Post- Vorstandsdirektor Herbert Götz. 500 Dienststellen seien "auch unser Ziel. Wir sind mit allen Bürgermeistern im Dialog", so Götz. In den Ballungszentren solle es weiter Ämter geben, die Partner seien zum Teil als Ersatz gedacht, merkte Pölzl an, der die Zusammenarbeit mit dem Land NÖ als "beispielhaft" bezeichnete.

Post- Partner profiterien von höherer Kundenfrequenz

Post- Partnerschaften seien nicht nur für die Betreiber lukrativ, sagte Pröll. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Kundenfrequenz um bis zu 20 Prozent gestiegen sei. Die Kunden selbst würden u.a. durch längere Öffnungszeiten - zum Teil auch an Samstagen - profitieren. Nicht zuletzt würden vorhandene Strukturen im ländlichen Raum wie Nahversorger abgesichert.

"Das Modell funktioniert"
153 Post- Partner in Niederösterreich seien mehr als in jedem anderen Bundesland, merkte Götz an. 55 Prozent befänden sich bei lokalen Nahversorgern, 15 Prozent bei Gemeinden selbst. "Das Modell funktioniert." Vom weiteren Ausbau "überzeugt" ist auch Pölzl. Es gehe um eine Anpassung der Post "an Herausforderungen der Zeit". Das Service müsse verbessert und die flächendeckende Versorgung "in zeitgemäßen und angepassten Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit" abgesichert werden. Der Generaldirektor betonte ausdrücklich, "gegen Schablonenlösungen" zu sein.

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