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21.08.2017 - 15:54
Foto: dpa/Philipp Schulze

Waffenschmuggel: Österreicher soll in Ägypten vor Gericht

29.12.2011, 18:25
Wegen mutmaßlichen Waffenschmuggels muss sich ein Österreicher in Ägypten vor einem Staatssicherheitsgericht verantworten. Zollbeamte des Kairoer Flughafens hatten am 2. November vier Scharfschützengewehre und 200 Schuss Munition im Gepäck des in Niederösterreich lebenden 32-Jährigen entdeckt. Ein Prozesstermin steht derzeit noch nicht fest.

Nach Informationen der Zeitung "Al- Masry Al- Youm" wollte der 32- Jährige als Chef einer privaten Security- Firma in Begleitung eines Deutschen in der Hafenstadt Suez zu einem Einsatz als Sicherheitskraft an Bord eines Öltankers gehen. Doch die Reise endete am Flughafen von Kairo.

Der in U- Haft befindliche 32- Jährige hatte dann erklärt, Genehmigungen für die Einfuhr der Waffen von der ägyptischen Botschaft in Wien zu besitzen. Die ägyptischen Behörden gehen aber bei den Papieren von Fälschungen aus und bezweifeln offenbar überhaupt, dass die Sicherheitsfirma des Österreichers existiert. Ermittlungen wegen illegaler Waffeneinfuhr, Waffenschmuggels und Dokumentenfälschung wurden aufgenommen.

Fall kommt vor umstrittenes Notstandsgericht

Jetzt wurden die Fälle - neben dem Österreicher und dem Deutschen wird auch gegen zwei Ägypter ermittelt - von den Justizbehörden an das Notstandsgericht für die Sicherheit des Staates übergeben, wie die Zeitung "Al- Ahram" am Donnerstag berichtete. Die unter dem Notstandsrecht entstandenen Staatssicherheitsgerichte werden von Menschenrechtlern heftig kritisiert. Ein fairer Prozess sei nicht möglich, da das Urteil nicht angefochten werden könne, sagen sie.

Außenministeriums- Sprecher Peter Launsky- Tieffenthal betonte am Donnerstagabend, dass die österreichische Botschaft in Kairo mit dem Österreicher in Kontakt stehe: "Da geht es um den normalen konsularischen Schutz." Man bemühe sich um eine Verbesserung der Haftbedingungen, Gesundheit, Medikamente, Lesestoff und den Austausch von Briefen mit Angehörigen. Selbstverständlich beobachte man auch das weitere Vorgehen der ägyptischen Justizbehörden in dem Fall.

29.12.2011, 18:25
AG/red
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