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20.08.2017 - 11:13
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images

Verdünnte Pestizide - keine Gefahr für Trinkwasser

25.05.2010, 15:27
Nach dem Bekanntwerden der Grundwasserverseuchung in einem kleinen Bereich der Mitterndorfer Senke durch Pestizide im April (siehe Infobox) sind nun die umliegenden Brunnen untersucht worden. Die örtliche Trinkwasser-Versorgung sei nicht betroffen, gab Bezirkshauptmann Philipp Enzinger am Dienstag Entwarnung. Lediglich "eine Hand voll" Hausbrunnen in Pottendorf (Bezirk Baden) soll verunreinigt sein. Die Häuser seien aber an die örtliche Trinkwasserversorgung angeschlossen.

Etwa 50 - großteils landwirtschaftlich genutzte - Brunnen wurden in den vergangenen Wochen untersucht. Wie erwartet habe sich herausgestellt, dass sich das verunreinigte Wasser nur auf eine "ganz schmale Fahne" beschränke, so Enzinger. Das betroffene Gebiet liegt zwischen Ebenfurth (Bezirk Wiener Neustadt) und Pottendorf und ist Schätzungen zufolge etwa 2,5 Kilometer lang und maximal 200 Meter breit.

Maßnahmen zur Reinigung des Gebietes werden überlegt

Die Pestizide, die im Wasser nachgewiesen wurden, seien stark verdünnt gewesen. Laut Enzinger bestehe daher "keine akute Gefahr", als Trinkwasser sei es aber dennoch nicht geeignet. Weitere Untersuchungen, um die Ausbreitung der Stoffe festzustellen, würden folgen. Überlegen müsse man nun auch, wie man das betroffene Gebiet wieder reinigt, hieß es.

Auf die Verseuchung war man bei routinemäßigen Beprobungen von Brunnen in der Umgebung einer Pflanzenschutzmittelfirma gestoßen. Die Kanalisation des Unternehmens, das von einem Gebrechen spricht, wurde daraufhin abgesperrt. Die Polizei geht davon aus, dass auch eine unsachgemäße Lagerung von Chemikalien im Freien zu der Kontaminierung geführt haben dürfte. Die Ermittlungen laufen, es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.

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