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19.09.2017 - 14:35

Umweltsenat lässt Gifteinsatz gegen Gelsen prüfen

07.07.2011, 11:59
Schon bei Bekanntwerden des Pilotprojekts des Landes zur Gelsenregulierung in den March-Thaya-Auen hat der Gifteinsatz für Aufregung gesorgt. Nun hat sich die Umweltanwaltschaft des Landes eingeschaltet: Eine naturschutzrechtliche Prüfung des Projekts, in dessen Rahmen die Stechmücken mittels natürlich im Boden vorkommenden Bakterien dezimiert werden sollen, wurde vor einem Monat bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf beantragt, berichtete der WWF am Donnerstag.

Der NÖ Umweltanwalt Harald Rossmann bestätigte die Informationen des Naturschutzvereins. Ausschlaggebend für die Bedenken der Behörde sei gewesen, dass festgelegte Rahmenbedingungen für den Einsatz der Bakterien nicht eingehalten wurden, sagte er. Einen Stopp des Projekts für den Zeitraum der Untersuchung dürfte es aber nicht geben. Es werde auf Basis eines gültigen wasserrechtlichen Bescheids weitergeführt, habe ihm einer der Bürgermeister in der Region gesagt, so der Umweltanwalt.

WWF will auf Fehler der Behörden aufmerksam machen

Der WWF forderte dennoch ein Aus für den Gifteinsatz, bis das Prüfungsergebnis vorliegt - bis dahin dürfe keine großflächige Ausbringung erfolgen. Der Ball liege beim Regionalverband, der das Unternehmen genehmigungsfähig zu planen und sich an die Vereinbarungen zu halten habe, meinte WWF- Projektleiter für die March- Thaya- Auen, Gerhard Egger.

Die Rechtslage für naturschutzrechtliche Prüfungen sei eindeutig, eine solche hätte nach Meinung der Naturschutzorganisation bereits 2009 erfolgen müssen. Man wolle das Projekt nicht vorsätzlich zu Fall bringen, sondern lediglich auf behördliche Fehler aufmerksam machen, hieß es. Ein Ergreifen entsprechender Maßnahmen im Siedlungsbereich stehe "außer Frage", derartige Gifte müsse man aber mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen einsetzen, um nicht Menschen, Tiere oder das gesamte Ökosystem der Region zu gefährden.

07.07.2011, 11:59
AG/red
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