Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
21.09.2017 - 22:19
Foto: APA/Helmut Fohringer

Strache schickt Rosenkranz ins Rennen um Hofburg

27.02.2010, 17:23
In der FPÖ ist die Entscheidung für die Bundespräsidentschaftswahl gefallen. Barbara Rosenkranz wird Amtsinhaber Heinz Fischer im Rennen um die Hofburg herausfordern. Mit der Kandidatin, sie lebt in Niederösterreich und ist Mutter von zehn Kindern, will Parteichef H.-C. Strache "den ÖVP-Wählern ein klares Angebot" machen. Und er sagt auch: "Die Freiheitlichen werden die Hofburg der SPÖ nicht kampflos überlassen."

Den Wahlkampf werde Strache jedenfalls "Seite an Seite mit Barbara Rosenkranz  führen". Er rechnet mit rund 30 Prozent der Stimmen für die FPÖ.

Strache bewertet die Nominierung eines eigenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl auch als Beitrag zur Demokratie in Österreich. "Es kann nicht nur einen Bewerber für dieses Amt geben. Wir leben nicht in Nordkorea", sagt der FPÖ- Chef. Auch er müsse sich den Vorschlag mit Barbara Rosenkranz am kommenden Dienstag noch vom Parteivorstand absegnen lassen. Das gilt allerdings als reiner Formalakt.

"Jetzt geht es um Hofburg und Rathaus"

Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sagt Strache, denn aus vielen Umfragen und Zuschriften sei klar hervorgegangen, er selber solle antreten. "Aber ich bin den Wienern im Wort, dass ich  bei den wichtigsten Wahlen in diesem Jahr, den Wiener Landtagswahlen, um das Amt des Bürgermeisters kämpfen werde. Und es kann nicht heißen entweder Hofburg oder Rathaus, sondern jetzt heißt es Hofburg und Rathaus", sagt Strache im "Krone"- Interview.

"ÖVP macht einen Kniefall vor der SPÖ"

Mit Rosenkranz habe er "jedenfalls die ideale Kandidatin für dieses Amt", meint der FPÖ- Chef. Ideal vor allem, weil sie auch ein Signal an die bürgerlichen Wähler sei. H.- C. Strache: "Ich denke mir, dass viele bürgerliche Wähler nicht verstehen, dass die ÖVP als eine angeblich staatstragende und christlich- soziale Partei nicht die ideologische Auseinandersetzung mit der SPÖ aufnimmt. Die Entscheidung der ÖVP, keinen Kandidaten aufzustellen, ist ein Kniefall vor der SPÖ und Heinz Fischer."

"Möglicherweise", so Strache, "will die ÖVP auch jede Irritation mit dem Koalitionspartner vermeiden, damit dieses filigrane Gefüge nicht auseinanderreißt".

"Die SPÖ bekommt es mit uns beiden zu tun"

Der Wahlkampf soll gleich nach der Parteisitzung am Dienstag starten. "Barbara Rosenkranz und ich werden gemeinsam die Auseinandersetzung mit dem Schweigekurs, von dem Heinz Fischer glaubt, das sei Diplomatie, aufnehmen. Wir werden uns auch sofort mit seinem Amtsverständnis auseinandersetzen. Die SPÖ bekommt es jedenfalls jetzt mit uns beiden zu tun", erklärt H.- C. Strache.

"Zuwanderungsfrage wird Wahlkampfthema"

Keinen Zweifel lässt Strache daran aufkommen, dass im Bundespräsidentschaftswahlkampf auch "die von der SPÖ ungelöste Zuwanderungsfrage ein dominierendes Thema wird".

von Claus Pándi, Kronen Zeitung

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum