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21.09.2017 - 05:06

Serieneinbrüche geklärt: Werkzeug in Socken versteckt

20.05.2011, 11:14
Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich haben eine Serie von Einbrüchen in Niederösterreich geklärt. Bei einer Fahrzeugkontrolle waren Ermittler unter dem Beifahrersitz eines Wagens auf Einbruchswerkzeug gestoßen - in einem Socken versteckt. Sechs Rumänen im Alter von 24 bis 47 Jahren konnten daraufhin festgenommen werden. Ihnen werden 39 vollendete und 23 versuchte derartige Taten zur Last gelegt. Die Männer sollen binnen zehn Tagen zugeschlagen und fast 70.000 Euro Schaden angerichtet haben.

Die Verdächtigen waren bereits Ende November 2010 bei Geschäftseinbrüchen in den Bezirken Gänserndorf bzw. Korneuburg gestellt worden. Den Ermittlungen zufolge dürften sie zu Beginn des Monats nach Österreich gekommen sein, "um einzig und allein im gemeinsamen, gemeinschaftlichen und wechselseitigem Wirken Einbruchsdiebstähle in Geschäftslokale und Gaststätten zu begehen". Die ihnen angelasteten Taten wurden in den Bezirken Baden, Bruck a.d. Leitha, Wien- Umgebung, Tulln, St. Pölten (auch in der Landeshauptstadt), Melk, Lilienfeld, Gänserndorf und Korneuburg verübt. Beim Diebesgut handelt es sich vorwiegend um Bargeld und Handys.

Einbruchswerkzeug in Socken versteckt

Drei der Beschuldigten waren bei einer Kontrolle durch die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität und Streifen des Bezirkes Baden aufgefallen. Das Trio hatte Einbruchswerkzeug unter dem Beifahrersitz in einem Auto in einem Socken versteckt mitgeführt, so die Ermittler.

Aufgrund von weiteren Erhebungen wurde den Beamten dann bald klar, dass es sich um eine Einbrecherbande handeln dürfte. Von den Beamten wurde dabei festgestellt, dass die Rumänen offenbar in ihren Fahrzeugen in Wien schliefen und sich auf der Straße umgezogen haben. Dabei dürfte auch ein Kastenwagen als Schlafstelle gedient haben. Nach Einbrüchen, bei denen sie Geld erbeuten konnten, sollen sie in einem Hotel in Wien- Landstraße geschlafen haben.

Sextett im November festgenommen

Die Bande dürfte immer wieder nach demselben Schema vorgegangen sein: Sie erkundigten sich in Internetcafés nach etwaigen Tatrouten und nach Feststehen der Routen fuhren sie nach Niederösterreich, um dort Serieneinbruchsdiebstähle zu verüben. Für alle sechs mutmaßlichen Diebe klickten schließlich im November des Vorjahres binnen drei Tagen die Handschellen. Sie wurden in die Justizanstalt beim Landesgericht Wiener Neustadt eingeliefert.

20.05.2011, 11:14
AG/red
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