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23.08.2017 - 21:26
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Ruf aus NÖ: "Erwin Pröll soll bei uns bleiben"

13.10.2009, 08:36
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll werden als einzigem ÖVP-Politiker große Chancen zugebilligt, in der direkten Konfrontation mit Heinz Fischer bei der Wahl um das Amt des Bundespräsidenten einen Sieg zu landen. Gegen eine Kandidatur spricht allerdings der immer lautere Ruf aus Niederösterreich: "Erwin Pröll soll bei uns bleiben!"

Dieses eindringliche Rufen eines Großteils der Bevölkerung rührt daher, dass Erwin Pröll "seinen" Niederösterreichern seit der letzten Wahl im Wort ist, die volle Periode von fünf Jahren als Landeshauptmann für Niederösterreich zu arbeiten.

In mehreren Interviews vor der Niederösterreich- Wahl 2008  versprach Erwin Pröll ausdrücklich, "gerne der erste Diener des Landes für die nächsten fünf Jahre" sein zu wollen. An anderer Stelle begründete er das Geheimnis seiner Wahlerfolge damit, dass er ständig bei den Leuten in Niederösterreich sei und sich um die Menschen kümmere, wie das ein umsichtiger Familienvater tue.

NÖ- Legislaturperiode dauert bis 2013

All das und auch die Tatsache, dass die Niederösterreich- Wahl erst 2008 stattgefunden hat und die Legislaturperiode demnach bis 2013 dauert, spricht für einen Verbleib Erwin Prölls in Niederösterreich. Zur Erinnerung: Erwin Pröll hat 2008 nicht zuletzt deshalb mit 54 Prozent der Stimmen einen großen Sieg in Niederösterreich eingefahren, weil er versprochen hat, fünf Jahre zu bleiben.

Dass der Ruf aus Niederösterreich an "Landesvater" Erwin Pröll gerade jetzt so laut ertönt, könnte übrigens damit zusammenhängen, dass der Neffe, ÖVP- Chef Vizekanzler Josef Pröll, am Mittwoch staatstragend eine große Rede zur Nation hält. Eine Rede, bei der Josef Pröll nicht um die Frage Bundespräsidentenwahl samt Aufstellung eines eigenen ÖVP- Kandidaten herumkommen dürfte. Möglich, dass dabei eindringliche Rufe aus Niederösterreich an Onkel Erwin eine große Rolle spielen werden.

von Peter Gnam, Kronen Zeitung

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