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21.09.2017 - 07:42
Foto: MARTIN A. JÖCHL

„Reform gehört eingestampft!“

Eben erst trat die Tarifreform des Verkehrsbundes Ostregion (VOR) in Kraft, und schon rollt planmäßig eine Welle der Kritik über die Verantwortlichen. Abseits der teilweise gravierenden Preissteigerungen ist auch der Ärger bei Pensionisten besonders groß. Sie bemängeln das System als zu unübersichtlich und kompliziert.

Bis Ende 2016 kann man in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland noch mit der gewohnten Streifenkarte fahren - denn so lange gilt die Übergangsfrist. "Anfang 2017 werden dann die Entwerter in den Regionen abgebaut", meldet der VOR. Für alle Passagiere ohne Tages- , Monats- oder Jahreskarte bedeutet das: Jedes Einzelticket kann nur noch für einen bestimmten Zug zu einer bestimmten Zeit gekauft werden. "Und noch dazu sind die Automaten nicht gerade übersichtlich", klagen Pensionisten.

Daher komme es an den Bahnsteigen in der Früh zu langen Wartezeiten, wie SP- Landesvize Karin Renner kritisiert: "Für Fahrgäste, die selten Öffis nutzen, und ältere Menschen ist es komplizierter geworden." Die Landesrätin für Konsumentenschutz ortet dringenden Reparaturbedarf, auch bei der Information vor Ort. Zwar erklären derzeit 60 VOR- Mitarbeiter an Bahnsteigen die Automaten, aber: "Oft wird nur per Plakat auf die Homepage verwiesen und nicht jeder hat Internet. Das ist alles andere als kundenfreundlich!", so Renner.

Einen Schritt weiter geht ihr Parteikollege und Verkehrssprecher der SP, Gerhard Razborcan: "Das Tarifsystem gehört eingestampft und komplett neu geplant!" Vieles sei seit 6. Juli intransparenter und teurer geworden, meint der Mandatar. Er plädiert für eine Jahreskarte um 365 Euro, die für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Niederösterreich gelten soll. Ein Vorschlag, der auch von den Grünen kommt.

Da auch der Verkehrsclub Österreich und die Arbeiterkammer mit Kritik nicht sparen, will der VOR "das neue Tarifsystem intensiv evaluieren und gegebenenfalls nachjustieren"

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung
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