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25.09.2017 - 17:37
Foto: Polizei

Polizei sprengt internationalen Einbrecher- Ring

11.04.2009, 14:55
Der Polizei ist ein Riesenschlag gegen einen internationalen Einbrecher-Ring gelungen, der monatelang in Niederösterreich und weiteren Bundesländern sein Unwesen getrieben hatte. Sechs Mitglieder einer zwölfköpfigen Ostbande wurden nun verhaftet. Die Bande soll für insgesamt 80 Straftaten verantwortlich sein. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro. Der jüngste mutmaßliche Mittäter ist erst 13 Jahre alt.

In Niederösterreich waren die Kriminellen in den Bezirken Melk, Krems, Amstetten, Tulln, Wien- Umgebung, Wiener Neustadt und Neunkirchen aktiv. Sie lieferten sich zum Teil wilde Verfolgungsjagden mit der Polizei und ließen sich dabei selbst von Warnschüssen nicht aufhalten. Ihre gestohlenen Fluchtautos wurden bei den Verfolgungsjagden oft schwer demoliert (siehe Bild).

Autos gestohlen und Kennzeichen getauscht

Bei ihren Einbruchstouren ging die Großbande, bestehend aus zehn Moldawiern, einem Letten sowie einem Georgier, immer nach dem gleichen Muster vor: Zunächst wurde ein Auto geknackt, dann die gestohlenen Nummerntafeln getauscht und schließlich rückte man zu den Beutezügen aus. Im Visier der mutmaßlichen Täter waren Firmen, Trafiken, Hauptschulen und Lagerhäuser gewesen.

"Mehrere Coups pro Nacht"

Das erbeutete Diebesgut, das sich teilweise in Tresoren befand, bestand vorwiegend aus Bargeld, Handys, Laptops, Elektrogeräten und Schmuck. "In einer Nacht verübten sie immer gleich mehrere Coups", so ein Fahnder des Landeskriminalamts Niederösterreich.

Fieberhafte Suche nach drei Flüchtigen

Sechs der zwölf mutmaßlichen Täter wurden verhaftet, zehn gestohlene Autos konnten von der Polizei an die Besitzer zurückgegeben werden. Gegen drei noch flüchtige Moldawier besteht derzeit ein Haftbefehl. Der 27- jährige Jon P., der 22- jährige Vladimir K. und der 16- jährige Ioan B. werden derzeit fieberhaft gesucht. Hinweise zu den noch flüchtigen Tätern (siehe Bilder) sind unter 059133/303333 erbeten.

von Gregor Brandl und Christoph Budin (Kronen Zeitung) und noe.krone.at

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