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22.09.2017 - 15:23
Foto: salzi.at

Paragleiter (21) will jetzt "Taktik beim Fliegen ändern"

09.04.2010, 07:00
Er kennt jeden Baum in der Gegend. Trotzdem: Andreas Kirchmayr (21) aus Weistrach (Bezirk Amstetten) stürzte heuer schon dreimal mit dem Paragleiter ab – immer in der oberösterreichischen Gemeinde Ternberg. Auch beim dritten missglückten Flug blieb der junge Bäcker nahezu unverletzt in einem lebensrettenden Baum hängen und ließ sich in aller Ruhe von den Hilfsmannschaften bergen. Die Polizei ermahnte ihn zwar nach dem aktuellen Sturz sehr wohl, dennoch will er weiterfliegen. Das "Krone"-Interview.

"Krone": Sie sind schon dreimal mit dem Paragleiter abgestürzt. Haben Sie keine Angst, dass es einmal nicht gut geht?
Andreas Kirchmayr: Doch, schon. Ich glaube eh jedes Mal, dass es jetzt gleich vorbei ist mit mir. Aber in der Situation hat man dann andere Sachen zu tun, da muss man retten, was zu retten ist.

"Krone": Der Schirm war aber nicht mehr zu retten.
Kirchmayr: Leider. Das ist schon der zweite 2.000- Euro- Schirm, den ich zerlegt habe. Beim ersten Absturz vor drei Wochen ist es noch gegangen – da bin ich in eine Fichte geflogen, die Äste haben nachgegeben. Aber jetzt war es zweimal eine Buche – zu stabil, da ist alles hin.

"Krone": Wenigstens sind Sie unverletzt. Was machen Sie, wenn Sie nach so einem Sturz in einer Baumkrone hängen?
Kirchmayr: Ich packe mein Handy aus und rufe einen meiner Freunde an. Die holen dann immer die Rettung. Selbst soll man da nicht versuchen, runterzuklettern; das haben mir die Polizisten beim ersten Mal schon gesagt. Im Schock kann es nämlich leicht sein, dass man sich nicht mehr festhalten kann und womöglich vom Baum hinunterstürzt.

"Krone": Die Polizei hat ja keine große Freude mit Ihnen.
Kirchmayr: Sie haben mir gesagt, dass das so nicht weitergeht. Das stimmt ja auch.

"Krone": Aber Sie fliegen trotzdem in Zukunft weiter?
Kirchmayr: Sicher. Aber jetzt mach' ich erst einmal eine Pause. In ein paar Tagen geht’s sicher wieder. Ich muss zu einem Gespräch mit dem Leiter der Flugschule Ternberg. Da werd ich mir Tipps holen, auch von den anderen Paragleitern. Ich glaube nämlich, dass ich meine Taktik beim Fliegen ein bisschen ändern muss, damit ich nicht immer in brenzlige Situationen komme.

Kronen Zeitung

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