Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.09.2017 - 04:01
Foto: Andreas Graf (Symbolbild)

NÖ: Rettung einigt sich mit GKK auf neuen Vertrag

16.12.2013, 11:39
Der Konflikt zwischen den niederösterreichischen Rettungsorganisationen und der Gebietskrankenkasse um neue Tarifverträge ist beigelegt. Mit Jahresbeginn 2014 sei Versorgungssicherheit gegeben, verkündete Landeshauptmann Erwin Pröll am Montag. Die NÖ GKK stockt das Honorarvolumen laut Obmann Gerhard Hutter sogar um 2,5 auf 25,3 Millionen Euro auf.

In Summe würden die Sozialversicherungsträger für die Rettungs- und Krankentransporte damit 35,8 Millionen Euro veranschlagen. Das seien um 3,55 Millionen mehr als zuvor, so Hutter, der gleichzeitig auf vom Bund vorgegebene Sparziele hinwies. Ein Selbstbehalt für Versicherte sei aber nie Thema gewesen.

Nachdem die Rettungsorganisationen im Bundesland eine finanzielle Anpassung der seit 2005 unveränderten Tarife gefordert und Ende Oktober den mit Jahresende auslaufenden Direktverrechnungsvertrag mit den Krankenkassen gekündigt hatten, seien die Verhandlungen in einer Sackgasse gewesen, erinnerte Pröll. Die folgenden Gespräche seien dann trotz divergierender Zugänge sehr konstruktiv verlaufen.

Bekenntnis zum Freiwilligenwesen

"Wenn man will, findet man einen gemeinsamen Nenner", sah der Landeshauptmann einen Hinweis auf den "niederösterreichischen Geist" des Miteinanders und auch ein Signal für die bundespolitische Situation. Die erfolgte Einigung bedeute Sicherheit sowohl für die Patienten als auch Mitarbeiter der Rettungsorganisationen, sprach Pröll von einem Bekenntnis zum Freiwilligenwesen.

Gesundheitslandesrat Maurice Androsch, der die Verhandlungen im Auftrag Prölls geführt hatte, bezeichnete den Weg der Zusammenarbeit als beispielgebend. Die Präsidenten vom Roten Kreuz NÖ und vom Arbeitersamariterbund, Willi Sauer und Otto Pendl, bekräftigten, dass alle beteiligten über ihren Schatten gesprungen seien. Man habe Verständnis für die Sorgen der Sozialversicherungsträger, sagte Sauer. Es gelte, organisatorisch ökonomische Wege zu suchen, meinte Pendl, der betonte, dass das österreichische Rettungswesen qualitativ europaweit im Spitzenfeld liege.

16.12.2013, 11:39
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum