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22.08.2017 - 14:19
Foto: APA/Guenter R. Artinger

NÖ: 16- Jähriger als "Grapsch- Phantom" ausgeforscht

05.10.2011, 09:20
Nichtsahnend sind die Frauen durch die Wiener Neustädter Au in Niederösterreich gejoggt und wurden plötzlich Opfer des feigen "Grapsch-Phantoms". Seit 30. August trieb ein junger Triebtäter auf seinem Moped im Forst sein Unwesen – jetzt konnte die Polizei einen Verdächtigen schnappen. Er ist Lehrling und erst 16 Jahre alt.

Das Alter seiner Opfer war dem mutmaßlichen Grapscher dabei offenbar völlig egal. Eine 23- Jährige wurde von dem Jugendlichen ebenso attackiert wie eine 43 Jahre alte Frau. Nur eines hatten seine insgesamt vier Opfer immer gemeinsam: Sie waren sportlich, trainiert, achteten sehr auf ihr Äußeres.

Begonnen hatte die Serie am 30. August: Die 43- jährige Frau hatte angezeigt, dass sie von einem Burschen auf einem Mofa durch einen Schlag im Gesäßbereich zu Boden gebracht worden war, sich der Zweiradlenker auf sie gestürzt und sie sexuell genötigt habe. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.

Weitere Fälle ereigneten sich am 11. und 22. September. Außerdem meldete sich am Dienstag noch ein weiteres Opfer, das von dem Grapscher attackiert worden sein soll, so die Sicherheitsdirektion. Täter- und Fahrzeugbeschreibungen waren in allen Fällen ähnlich.

Zur Einvernahme in Begleitung des Vaters

Jetzt hat die Angst vor dem Triebtäter ein Ende. Nach umfangreichen Ermittlungen und aufgrund der Beschreibungen der Opfer - der Grapscher trug bei den Angriffen stets einen hellen Motocross- Helm mit schwarzem Visier, der sein Gesicht verdeckte, wie Ermittler Michael Heyderer im "Krone"- Gespräch erklärte - kam die Polizei auf die Spur des Sittenstrolchs. Durch die Aufmerksamkeit eines Polizisten, der sich außer Dienst befand, wurde der Beschuldigte am 26. September gestellt.

Bei der Einvernahme - der Verdächtige erschien dort in Begleitung seines Vaters - leugnete der 16- jährige zwar erst die Taten, gestand jedoch schließlich laut Polizei die Übergriffe in der Wiener Neustädter Au. Über das Motiv ist bislang jedoch noch nichts bekannt.

05.10.2011, 09:20
AG/Michael Pommer, Kronen Zeitung/red
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