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26.09.2017 - 04:07
Foto: dpa/A3542 Karl-Josef Hildenbrand

Mann nimmt seinen 22 Monate alten Sohn mit in den Tod

09.12.2011, 16:44
Entsetzliches Familiendrama in einer kleinen Weinviertler Ortschaft: Nur wenige Stunden vor seiner Scheidung stellte sich ein junger Familienvater mit seinem 22 Monate alten Buben im Arm auf die Schienen der Nordbahn - und wartete mit dem kleinen Sebastian auf den Tod. Ein Lokführer konnte seinen Güterzug nicht mehr rechtzeitig abbremsen, für den Mann und seinen Sohn kam jede Hilfe zu spät.

"Ich hab' die beiden noch auf den Schienen gesehen - und sofort eine Notbremsung eingeleitet", schilderte der junge Lokführer, der am Donnerstagabend seinen 401 Meter langen Güterzug mit 88 km/h auf der Nordbahn pilotierte. Mit entsetzlich lautem Quietschen kam die Garnitur zwar zu stehen, doch zu spät für den 34- jährigen Alexander R. und sein erst 22 Monate altes Söhnchen Sebastian.

Vater regelrecht aufgespießt

Während das Kleinkind durch die Wucht des Anpralls wie eine Puppe über die Geleise geschleudert wurde, spießte ein Haken vorne an der Lok den Vater regelrecht auf. Der Notarzt konnte nicht mehr helfen.

Auslöser der Familientragödie war offenbar die für Freitag anberaumte Scheidung der Eltern des Kindes. Weil er das nicht verkraftete, nahm der zuletzt in Wien wohnhafte Weinviertler seinen Sohn mit in den Tod.

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09.12.2011, 16:44
Mark Perry, Christoph Budin und Imre Antal, Kronen Zeitung/red
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