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17.08.2017 - 16:32
Foto: Paul Plutsch

Hunderte Schweine vor Brand von Strohlager gerettet

08.07.2010, 12:40
Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Schollach (Bezirk Melk) ist am Donnerstag früh Feuer ausgebrochen. Ein Defekt eines Traktors dürfte die Brandursache gewesen sein, die Flammen breiteten sich schließlich rasch auf ein Strohlager über einem Schweinestall aus. "Hunderte Tiere waren durch den starken Rauch gefährdet", so der Einsatzleiter Franz Haiden von der Feuerwehr Roggendorf im Gespräch mit noe.krone.at.
Ein Kurzschluss des Traktors, der in der Hofdurchfahrt abgestellt war, dürfte das Flammeninferno ausgelöst haben. Die Feuerwehr wurde zunächst kurz vor 7 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert, rasch stellte sich jedoch heraus, dass der Brand bereits auf das angrenzende Wirtschaftsgebäude übergegriffen hatte, berichtete Haiden. Weitere Feuerwehren mussten zur Unterstützung gerufen werden, insgesamt standen sieben Wehren mit 77 Mann und 17 Fahrzeugen im Einsatz.

Hochleistungslüfter sorgten für frische Luft
Menschen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet, so der Einsatzleiter, allerdings waren die Schweine im Stall unter dem brennenden Strohlager von Rauchgasvergiftung bedroht. Zwei Hochdrucklüfter wurden daher bei der Stalltür in Stellung gebracht, um die Vierbeiner mit frischer Luft zu versorgen. Auch der Amtstierarzt war laut Haiden vor Ort, glücklicherweise sei kein Tier zu Schaden gekommen.

Auch gegen Mittag war die Feuerwehr noch am Schauplatz beschäftigt. Nach dem mehrstündigen Einsatz unter schwerem Atemschutz mussten die erschöpften Helfer noch das abgefackelte Stroh vollständig wegräumen um ein weiteres Aufkeimen des Brandes durch Glutnester zu verhindern.

Am Wirtschaftsgebäude und am Traktor dürfte insgesamt Schaden in Höhe von 250.000 Euro entstanden sein, berichtete die Sicherheitsdirektion.

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