Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
22.08.2017 - 23:21
Es tut uns leid, Ihr Browser ist veraltet.
Aktualisieren Sie Ihren Browser, um das Video zu sehen.
Foto: Claudia und Oliver Babos / Video: APA

Höchster Ziegelschornstein gesprengt

17.07.2009, 15:35
Österreichs höchster Ziegelschornstein ist Geschichte. Am Freitag, Punkt 14 Uhr, wurde der 86 Meter hohe Rauchfang auf dem ehemaligen Areal der Firma Glanzstoff in St. Pölten vor den Augen zahlreicher Schaulustiger gesprengt. 32 Kilogramm Sprengstoff in rund 210 Bohrlöchern wurden eingesetzt, um den "Riesen" zu Fall zu bringen. Spezielle Fallschlitze im Schornstein stellten sicher, dass die Trümmer auch wirklich dort landeten, wo es die Experten vorgesehen hatten.

Der Zündstoff wurde in neun Stufen im Millisekundenabstand zur Explosion gebracht. Binnen drei Sekunden fiel der Ziegelschornstein gerade in sich zusammen. "Alles verlief planmäßig", bilanzierte ein Feuerwehrmann zufrieden.

Standort vor einem Jahr geschlossen

Die Firma Glanzstoff, Hersteller von Viskosegarn, hatte den Standort vor rund einem Jahr nach einem Brand geschlossen. "Die behördlichen Auflagen sind nicht umsetzbar", hieß es damals. Danach stellte der Rauchfang ein Sicherheitsrisiko dar: "Wenn der Schornstein lange nicht in Betrieb ist, wird das Material spröde und kann abbröckeln", so eine Sprecherin des Rathauses.

Mehr Bilder von der Sprengung findest du in der Infobox!

"Verkürzt" und trotzdem Nummer eins

Der Ziegelschornstein war 1929 errichtet worden und hatte ursprünglich eine Höhe von 100 Metern. Vor rund 15 Jahren musste er dann auf 86 Meter "gekürzt" werden und bliebt trotzdem der höchste seiner Art in Österreich.

Debatte um Nachnutzung des Areals

Die Nachnutzung des Areals ist noch unklar, da dieses noch immer im Eigentum von Glanzstoff steht und das Unternehmen mit der Stadtplanung "bisher nicht kommuniziert hat", hieß es aus dem Rathaus. Ein Einkaufszentrum und ein Industriegebiet wird wegen der Wohnumgebung ausgeschlossen. Ansonsten sei aber alles denkbar - auch eine Nutzung des Areals als Universitätsstandort.

Bilder: "Krone"- Leserreporter Claudia und Oliver Babos, APA

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum