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20.09.2017 - 06:35

Großbrand in zwei Lagerhallen in Langenzersdorf

22.06.2011, 15:22
Die Ursache für das Flammeninferno in Langenzersdorf (Niederösterreich) ist geklärt: Ein Schredder gelte als Ausgangspunkt für das Feuer, das zwei Lagerhallen komplett vernichtete, berichtete Erich Rosenbaum vom Landeskriminalamt am Mittwochnachmittag. Es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung. Der durch den technischen Defekt entstandene Schaden dürfte 1,5 bis zwei Millionen Euro betragen.

Die Lagerhallen waren kurz vor 1 Uhr in Brand geraten, die Dächer stürzten schließlich ein, wie Martin Rucicka von der Feuerwehr Langenzersdorf im Gespräch mit krone.at berichtete. Den Ermittlungen zufolge war in einem Schredder ein Glimmbrand entstanden, erläuterte Rosenbaum. Das Gerät habe zu brennen begonnen, danach habe das Feuer die Hallen erfasst. Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr aufwändig und dauerten rund 21 Stunden.

Über 200 Feuerwehrleute von elf Feuerwehren wurden in der Nacht unsanft aus dem Schlaf gerissen. Als die ersten Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel.

Eine umliegende Wohnsiedlung mit Reihen- und Einfamilienhäusern konnte von der Feuerwehr geschützt werden. Einige der Anrainer flüchteten aus Sicherheitsgründen aus ihren Häusern. Laut Sicherheitsdirektion wurden durch den Brand ein Mehrparteienhaus und fünf Einfamilienhäuser in der Umgebung in Mitleidenschaft gezogen. Wegen der Nähe zur B3 war die Bundesstraße noch am Morgen gesperrt.

Plastikmüll vermutlich in Brand geraten

Obwohl die Feuerwehr mit einem Großaufgebot anrückte, konnten die beiden Lagerhallen - mit einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern - nicht mehr gerettet werden. In einer der beiden aus Beton und Wellblech errichteten Hallen war Plastikmüll gelagert. Dort dürfte der Brand auch ausgebrochen sein. In der zweiten wurden Parkettböden zum Verkauf angeboten.

Da der Einsatzort - gegenüber des Metro- Großhandelsmarktes - nur wenige Meter von der Landesgrenze zur Bundeshauptstadt entfernt liegt, gingen auch mehrere Notrufe bei der Berufsfeuerwehr Wien ein. Diese entsandte einen Löschtrupp mit zwei Drehleitern und einem Großtanklöschfahrzeug nach Langenzersdorf. Insgesamt waren 42 Einsatzfahrzeuge vor Ort.

Es sei zwar glücklicherweise niemand verletzt, die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings wegen der Größe des Areals sehr aufwendig. Die Löscharbeiten in Langenzersdorf waren am Dienstag bis etwa 22 Uhr im Gang, sagte Feuerwehrsprecher Franz Resperger.

Gefahr für Florianis - Gebäude stürzten ein

Zu Beginn der Löscharbeiten waren auch mehrere Atemschutztrupps für einen Innenangriff eingesetzt. Dieses Vorhaben musste aber aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden, weil die Dächer der Hallen bereits einzustürzen drohten. Zu Recht - die Gebäude fielen schließlich in sich zusammen, teilte Rucicka krone.at mit. Beim umfangreichen Außenangriff kamen auch drei Drehleitern zum Einsatz.

22.06.2011, 15:22
mik/AG
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