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21.08.2017 - 12:25
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images

Fußgänger getötet: Lenker konsumierte Drogen vorm Unfall

01.04.2011, 16:23
Drogen und Alkohol sollen beim tödlichen Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen in St. Anton (Tirol) im Spiel gewesen sein. Ein 23-jähriger Fußgänger aus Niederösterreich war vom Auto eines 28-jährigen Kärntners erfasst und tödlich verletzt worden. Nach dem Unfall brauste der Unfalllenker davon. Als er via Internet erfuhr, dass man ihm auf die Schliche gekommen war, stellte er sich jedoch der Polizei.

Sowohl Kärntner Freunde als auch die Polizeibeamten haben den Unfalllenker dazu gedrängt, sich zu stellen. Der Mann werde nun wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen angezeigt, so die Polizei. Das Strafmaß liege bei maximal drei Jahren. Zudem werde dem 28- Jährigen das Delikt "Im Stich lassen eines Verletzten" zur Last gelegt.

So lief der tödliche Unfall ab

Der Mann war mit zwei Kollegen in der Nacht auf Donnerstag auf einer Feier gewesen. "Seinen Angaben zufolge soll er zwei Bier und ein Glas Wein getrunken haben. Außerdem gab er bei unserer Einvernahme den Konsum von Drogen zu", so ein Polizist zu krone.at. Gemeinsam mit einer Bekannten wollte der Kärntner dann in seine Unterkunft fahren, dabei kam es zu dem folgenschweren Unfall: Mit seinem Auto erfasste er den am Straßenrand gehenden niederösterreichischen Urlauber.

Ohne anzuhalten machte sich der Unfalllenker dann aus dem Staub. Erst später wurde sein Opfer von einem Taxilenker entdeckt. "Der Unfalllenker redete bei der Einvernahme von einem Blackout und dass er Panik gehabt hätte", so der ermittelnde Beamte. Seiner Bekannten sicherte der Mann zu, die Sache am nächsten Tag zu klären. Doch das tat der 28- Jährige nicht. Statt sich bei der Polizei zu melden, machte sich der Kärntner auf den Weg nach Deutschland, um mit Freunden ein Auto zu überstellen. Dort sei ihm dann bewusst geworden, dass er sich stellen musste.

Der Polizist: "Im Internet hat er gesehen, dass nach ihm gesucht wird." Gegen drei Uhr morgens fand er sich im Polizeipräsidium ein. Um acht Uhr wurde er vernommen.

Auto bereits am Donnerstag entdeckt
Fieberhaft hatte die Polizei am Donnerstag nach dem Lenker gesucht. Am Nachmittag war zunächst das stark beschädigte Unfallauto entdeckt worden. Unter anderem wurde die Windschutzscheibe durch den Aufprall zerstört und das Dach eingedrückt. Zudem konnte am Unfallort ein abgerissener Seitenspiegel sichergestellt werden. Da die beim Todesopfer gefundenen Lackspuren mit der Farbe des Wagens übereingestimmt haben, kam die Polizei auf die Spur des Kärntners.

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