Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.08.2017 - 06:03
Foto: Einsatzdoku.at

Fahrer stand unter Einfluss von Alkohol und Medikamenten

22.11.2012, 10:34
Die Polizei hat am Mittwochnachmittag jenen Autofahrer ausgeforscht und festgenommen, der am Dienstagabend als Geisterfahrer rund 60 Kilometer weit über die Südautobahn (A2) in Niederösterreich gerast war. Der verdächtige 36-Jährige aus dem Bezirk Mödling soll dabei auch einen Unfall verursacht haben, bei dem zwei junge Männer verletzt wurden. Der Niederösterreicher gab an, Alkohol getrunken und Medikamente genommen zu haben. An die Geisterfahrt könne er sich nicht erinnern.

Der Lenker des Autos wurde nach einer fieberhaften Fahndung der Exekutive bei seiner Lebensgefährtin im Raum Mödling ausgeforscht. Bei seiner Einvernahme am Mittwochabend gab der 36- jährige Verdächtige an, den "Cocktail" aus Alkohol und Medikamenten unterschätzt zu haben - die Präparate habe er wegen Zahnschmerzen konsumiert, außerdem habe der Mann Bier mit Freunden getrunken.

Seinen Führerschein musste der Niederösterreicher umgehend abgeben. Den Mann erwarten laut Willy Konrath, stellvertretender Leiter der Landesverkehrsabteilung, nun Anzeigen bei Gericht wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung, Gefährdung der körperlichen Sicherheit und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Außerdem werden dem 36- Jährigen mehrere Verwaltungsübertretungen zur Last gelegt.

Mit bis zu 160 km/h in falscher Richtung unterwegs

Die ersten Notrufe wegen der Geisterfahrt hätte es am Dienstagabend für den Abschnitt zwischen Grimmenstein und Seebenstein gegeben, erklärte Konrath am Mittwoch. Der Beamte ging daher davon aus, dass der Lenker in Grimmenstein falsch auf die A2 aufgefahren war.

Der Autofahrer war mit hoher Geschwindigkeit auf der falschen Richtungsfahrbahn unterwegs gewesen und erst in Wiener Neudorf im Bezirk Mödling von der A2 abgefahren. Verkehrskameras hatten den Geisterfahrer gefilmt, als er mit bis zu 160 km/h durch den Nebel gerast war.

Unfall mit zwei Verletzten verursacht

Nahe Scheiblingkirchen verursachte der Geisterfahrer sogar einen Unfall, bei dem ein 27- Jähriger und ein 26- Jähriger verletzt wurden. Laut Polizei hatte der 27- jährige Lenker während eines Überholvorgangs den entgegenkommenden Wagen bemerkt. Um einem Zusammenstoß zu entgehen, verriss der Lenker seinen Pkw auf den ersten Fahrstreifen. Das Fahrzeug geriet dabei ins Schleudern, stieß gegen eine Betonleitwand und kam schließlich auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Die beiden Männer mussten im Landesklinikum Neunkirchen behandelt werden.

Dass es nicht noch mehr Unfälle gegeben habe, führte Konrath auf "Schutzengel" sowie darauf zurück, dass Streifen den entgegenkommenden Verkehr auf Tempo 30 "heruntergebremst" und zur Seite abgeleitet hätten. Konrath merkte auch an, dass drei Anhalteversuche u.a. mit Blaulicht und Folgetonhorn gescheitert seien. Sogar eine Komplettsperre der A2 sei bereits in Vorbereitung gewesen.

22.11.2012, 10:34
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum