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17.08.2017 - 14:30
Foto: EPA

Einbrecher knacken Safe von Hermann Nitsch

07.03.2013, 12:36
Schock für den bekannten Aktionskünstler Hermann Nitsch. Am Wochenende drangen unbekannte Täter in das Schloss des Malers im Weinviertel in Niederösterreich ein, schnitten den Safe auf und konnten sich laut Polizei mit Schmuck und Bargeld in der Höhe von knapp 500.000 Euro absetzen. Die Tat dürfte von Profis begangen worden sein.

Die einen verehren ihn beinahe abgöttisch, die anderen lehnen seine Kunst strikt ab - seit Jahrzehnten polarisiert der Künstler Hermann Nitsch mit seinen Schüttbildern. Die Werke des bedeutenden Vertreters des Wiener Aktionismus (Markenzeichen: Hut und Rauschebart) sind jedenfalls weltweit gefragt. Viele von ihnen sind im malerischen Schloss des 74- Jährigen in Prinzendorf entstanden.

Und genau dort schlugen die Täter am Wochenende zu. Die Kriminellen dürften ein Fenster aufgebrochen haben und sich so Zugang zu den Räumlichkeiten des Künstlers verschafft haben - dieser war zum Zeitpunkt der Tat glücklicherweise nicht zu Hause.

Tresor mit Flex aufgeschnitten

Die Einbrecher gingen zielstrebig zum Tresor und schnitten den tonnenschweren Safe mit einer Flex auf. Danach entnahmen die Unbekannten Schmuck im Wert von rund 100.000 Euro sowie 400.000 Euro Bargeld und flüchteten. Bilder dürften sie laut derzeitigem Ermittlungsstand nicht erbeutet haben.

Bei den Tätern handelte es sich offenbar um Profis: Noch am Tatort vernichteten sie viele Spuren - so legten sie u.a. ihr Einbruchswerkzeug in eine mit Wasser gefüllte Badewanne -, ehe sie unerkannt das Weite suchten. Ermittler konnten dennoch einige DNA- Spuren sicherstellen, die nun ausgewertet werden.

07.03.2013, 12:36
Gregor Brandl und Mark Perry, Kronen Zeitung/AG/red
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