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20.09.2017 - 12:31
Foto: FF Wilhelmsburg-Stadt

Drei Frontalcrashs im Bezirk St. Pölten binnen drei Stunden

08.12.2009, 15:07
Im Bezirk St. Pölten ist es am Dienstag zu einer regelrechten Unfallserie gekommen. Binnen nur drei Stunden kam es zu drei Pkw-Frontalkollisionen. Mehrere Menschen wurden dabei - zum Teil schwer - verletzt. Unter den Unfallopfern ist auch ein einjähriger Bub.

Das Kleinkind saß gegen 12.55 Uhr im Auto des am Steuer sitzenden 72- jährigen Großvaters, als der Wagen plötzlich vom Pkw einer 36- Jährigen gerammt wurde. Die Frau hatte zuvor die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war auf die Gegenfahrbahn geraten.

Während die 36- Jährige mit dem Schrecken davonkam, mussten der Einjährige und sein Großvater mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Landesklinikum St. Pölten gebracht werden.

22- Jähriger in Pkw eingeklemmt

Drei Stunden zuvor war es im Gemeindegebiet von Wilhelmsburg zu einem ähnlichen Unfall gekommen: Ein 22- Jähriger war mit seinem Pkw ins Schleudern geraten und in das Auto einer 24- Jährigen gekracht. Der 22- Jährige wurde im Pkw eingeklemmt und nach seiner Befreiuung durch die Feuerwehr Wilhelmsburg mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum St. Pölten gebracht.

Die Pkw- Lenkerin und ihre vierjährige Tochter, die in einem Kindersitz saß und angeschnallt war, wurden ebenfalls in das Landesklinikum gebracht und dort untersucht. Bei der Mutter wurden Prellungen festgestellt, die Tochter wurde bei dem Unfall zum Glück nicht verletzt.

Drei Schwerverletzte in Böheimkirchen

Gegen 12.25 Uhr krachte es dann im Gemeindegebiet von Böheimkirchen. Diesmal kam eine 17- Jährige mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab. Der Pkw geriet ins Schleudern und schlitterte zurück auf die Fahrbahn, um dort frontal gegen den Wagen eines 44- Jährigen zu krachen, der mit seinem 16- jährigen Sohn unterwegs war.

Alle drei Unfallopfer wurden schwer verletzt. Die 17- Jährige wurde vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus St. Pölten geflogen. Der 44- Jährige und sein 16- jähriger Sohn wurden ins Landesklinikum St. Pölten gebracht.

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