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22.08.2017 - 07:55
Foto: Stadtpolizeikommando Schwechat

Dopingmittel im Wert von 220.000 ¿ sichergestellt

20.08.2009, 16:46
Der Markt ist riesig, das Geschäft lukrativ, aber verboten: Kriminalisten haben nun in einem Hotel nahe dem Flughafen in Schwechat drei mit Dopingmitteln vollgestopfte Koffer sichergestellt. Die Reisetaschen stammen von einem kanadisch-ägyptischen Apotheker, der bereits im Früjahr bei einer Schmuggelfahrt nach Deutschland aufgeflogen war.

Der Dopingpate betrieb seit 2008 einen schwungvollen Handel mit Testosteron und Anabolika. Übers Internet bot der kanadisch- ägyptische Staatsbürger die Arzneimittel illegal an und brachte sie im Fluggepäck aus Thailand nach Wien. „Mit einem Mietauto transportierte der Verdächtige die Tabletten und Ampullen dann nach Deutschland“, schildert ein Beamter des Stadtpolizeikommandos Schwechat.

Bereits am Mittwoch hatten die Ermittler am Flughafen Schwechat ein Erfolgserlebnis vermeldet: Zwei Drogenschmuggler wurden überführt. Mehr darüber findest du in der Infobox!

Bereits im Herbst wurde er von Ermittlern, die sich an seine Fersen geheftet hatten,  kurz nach der Grenze gestoppt worden. „Er hatte jede Menge Geld und verbotene Arzneimittel bei sich. Seither sitzt der 52- Jährige in München in Untersuchungshaft.

Polizei leistete "Nachbarschaftshilfe"

„Die deutschen Kollegen traten danach an uns heran, dass wir Ermittlungen aufnehmen“, so Bezirksinspektor Walter Happel. Und tatsächlich wurden die Spezialisten des Kriminalreferates in einem nahen Flughafen- Hotel fündig. Im Gepäckaufbewahrungsraum standen drei Taschen des Ägypters, deren Inhalt hat einen Schwarzmarktwert von mehr als 220.000 Euro.

Der 52- Jährige ist übrigens für die Polizei kein Unbekannter. Bereits zu Silvester hatten Zollfahnder verbotenen Präparate im Wert von 52.000 Euro bei dem „Asienurlauber“ sichergestellt. „Er gab damals an, dass er nur auf der Durchreise sei. Er habe Pharmazie studiert und besitze Apotheken in Kairo und Kanada“, so der Polizist weiter.

von Florian Hitz (Kronen Zeitung) und noe.krone.at

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