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20.08.2017 - 16:44
Foto: Andi Schiel

Dieb hebt elf Mal mit gestohlener Bankomatkarte ab

10.11.2010, 11:10
Über eine Beute von 4.400 Euro kann sich ein Dieb freuen, der einer Frau in Gerasdorf (Bezirk Wien-Umgebung) am 10. September den Rucksack gestohlen hat. Das Opfer hätte die Schadenssumme weitaus geringer halten können, wie ein Ermittler im Gespräch mit noe.krone.at mitteilte. Die Frau ließ nämlich nach dem Coup nicht einmal ihre Bankomatkarte sperren – der Täter konnte somit elf Mal beim Automaten Geld beheben.

„Normalerweise ist der Schaden beim Diebstahl einer Bankomatkarte nicht so hoch“, zeigte der Polizist Unverständnis für die fehlende Reaktion der Frau nach der Tat. Schon den Diebstahl hätte die Frau vermutlich leicht verhindern können – wie der Polizist berichtete, ließ sie den Rucksack auf ihrem Sitz in der Schnellbahn zurück, als sie kurz auf die Toilette ging. Wie der Ganove an den Pin- Code kam, ist nicht geklärt. „Es wäre möglich, dass er die Dame zuvor beim Bezahlen in einem Geschäft beobachtet hatte“, so der Kriminalist.

Nach dem Diebstahl hob der Täter jeden Tag 400 Euro bei Bankomaten in Wien ab – erst beim zwölften Versuch, abzuheben, wurde die Karte schließlich eingezogen. Allerdings nicht etwa, weil das Opfer die Karte hätte sperren lassen – ein technischer Defekt bewahrte das Opfer vor noch größerem Schaden.

Personenschreibung

Der Täter ist zwischen 25 und 35 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß, von mittlerer Statur und hat kurze dunkle Haare. Vermutlich hat der Mann auf der linken Wange ein Muttermal oder eine Warze.

Der unbekannte Täter trug bei seinen Behebungen immer die gleiche schwarze Schirmkappe mit auffallend großem Schirm und einem hellen Schirmrand. Ebenfalls auffällig ist ein helles Kronensymbol auf der rechten Seite der Schirmkappe. Außerdem war der Täter bei allen Behebungen mit einem dunklen knielangen Ledermantel bekleidet.

Rund eine Woche nach der Tat in Wien- Mariahilf trug der Täter eine helle Ski- oder Schutzbrille und war verletzt. Am rechten Zeigefinger hatte er eine Fingerschiene oder einen Verband, auch sein Gesicht wies Verletzungen auf.

Zweckdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Gerasdorf bei Wien unter der Telefonnummer 059133/3224 DW 118 erbeten.

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