Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
19.08.2017 - 19:02

Brand in Gasthaus gelegt: "Nicht überall beliebt"

14.03.2013, 17:17
"Wir sind leider nicht überall beliebt." Mit diesen Worten erklärt sich Gertraud K. die Brandstiftung in ihrem Gasthaus im niederösterreichischen Fels am Wagram in der Nacht auf Mittwoch. Mehr als zwei Stunden hatten 130 Feuerwehrleute gegen die Flammen angekämpft, das Gebäude konnte aber nicht mehr gerettet werden. Es war nicht das erste Mal, dass auf die Gasthäuser der Familie Anschläge verübt wurden.

Schon am 22. Juli 2011 war gegen 17 Uhr ein Lokal der Kolms in Brand geraten - und zwar ein Restaurant im niederösterreichischen Hofstetten- Grünau. Der Fall konnte bis heute nicht restlos aufgeklärt werden.

Und auch der Brand am Mittwoch war nicht das erste Attentat auf das Lokal in Fels am Wagram: "Erst in der Vorwoche gab es schon einen Anschlag auf das Wirtshaus. Jemand hat einen Ziegelstein durchs Fenster auf jenen Platz geworfen, auf dem meine Tochter sonst sitzt", schildert Gertraud K. "Das Auto wurde zerkratzt und die Pkw- Scheibe eingeschlagen."

Nachbarn hatten Feuer entdeckt

Gegen 1.30 Uhr hatten Nachbarn am Mittwoch Flammen bemerkt, die aus den Fenstern der Gaststätte "Kirchenwirt" schlugen, und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits mehrere Zimmer im Erdgeschoß erfasst und griff auf das Obergeschoß und den Dachstuhl über. Aufgrund der bedrohlichen Situation - das Gasthaus steht mitten im Ort neben der Kirche - wurde Großalarm ausgelöst. 130 Mitglieder von zwölf Wehren standen mehr als zwei Stunden im Löscheinsatz und bekämpften das Feuer unter Einsatz von Atemschutz. Wegen der enormen Hitzeentwicklung war an einen Innenangriff zunächst nicht zu denken.

Akute Einsturzgefahr

Zum Glück befand sich während des Brandes niemand in dem Haus. Fünf Angehörige des Familienbetriebes, die in der Nähe wohnen, kamen zum Einsatzort. Sie erlitten einen Schock und wurden von einem Kriseninterventionsteam psychologisch betreut, so das Landeskommando.

Der "Kirchenwirt" brannte völlig aus. Aufgrund der schweren Beschädigung bestehe für das Gebäude akute Einsturzgefahr, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit.

Mindestens 500.000 Euro Schaden

Laut Erich Rosenbaum vom Landeskriminalamt NÖ deute die Spurenlage darauf hin, dass der Brand gelegt war. Die entstandenen Schadensumme wurde am Donnerstagnachmittag auf mindestens 500.000 Euro nach oben korrigiert. Die Ermittlungen laufen.

14.03.2013, 17:17
AG/Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum