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24.08.2017 - 10:37
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

AK: 16 Prozent der Pendler überlegen Umstieg auf Auto

28.03.2010, 14:53
Unpünktliche Züge, hohe Fahrtkosten und keine Informationen über Verspätungen – die Ärgernisse der Pendler sind nun in einer aktuellen Umfrage der Arbeiterkammer unter 1.100 leidgeprüften Bahnkunden erhoben worden. Rund 16 Prozent der Befragten überlegen, von Bussen und Bahnen aufs Auto umzusteigen. "Das ist ein Alarmsignal", warnte AK-Präsident Herbert Tumpel. Die Bahn müsse Pendler als Kunden ernster nehmen.

Die Ergebnisse zeigten starke regionale Unterschiede: Sehr häufig von Verspätungen betroffen sahen sich 61 Prozent der Befragten aus der Richtung von Laa an der Thaya und Mistelbach sowie Bernhardsthal oder Gänserndorf. Über Verschlechterungen beim Fahrplan klagten insgesamt 53 Prozent der Befragten, insbesondere aus den Richtungen Bernhardtsthal/Gänserndorf. Auffallend verbessert haben sich die Einschätzungen der Bahnpendler zur Strecke Deutschkreutz, Wiener Neustadt, Baden.

Umfrage: Pendler wollen kürzere Intervalle

76 Prozent der Pendler schätzen die Fahrtkosten als hoch oder sehr hoch ein. Fast 80 Prozent der Befragten forderten mehr Pünktlichkeit. Jeder Zweite wünscht sich die Züge oder Busse in kürzeren Intervallen und über 45 Prozent der Befragten möchten eine bessere Abstimmung der Anschlusszüge.

Würden 16 Prozent der Bahn- Fahrer tatsächlich auf Individualverkehr umsteigen, wären laut AK täglich etwa 9.000 Autofahrer mehr auf den Straßen in und um Wien. Ihr Umstieg aufs Auto würde die Bahn nach Schätzungen der AK bis zu neun Millionen Euro jährlich kosten.

Die meisten Pendler zeigten in der Umfrage Verständnis dafür, dass es aufgrund von Bauarbeiten zu Zugausfällen komme. Nur rund acht Prozent äußerten gar kein Verständnis für baustellenbedingte Verzögerungen.

AK- Forderung: Benutzer der Öffis steuerlich entlasten

Um den öffentlichen Verkehr wieder attraktiver zu machen, forderte die AK bessere und genauere Fahrgastinformationen. Zudem müssten Pendler steuerlich entlastet werden. Wer mit Öffis zur Arbeit fährt und damit die Umwelt entlastet, sollte mit einer großen Pendlerpauschale belohnt werden.

Die AK hatte von Dezember bis Jänner die Bahn- und Buspendler nach ihren Problemen am Arbeitsweg befragt.

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