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25.09.2017 - 17:49
Foto: APA/HERBERT P. OCZERET

16 von 37 Millionen Schilling wurden in NÖ umgetauscht

17.09.2010, 12:38
Seit über acht Jahren ist der Euro gesetzliches Zahlungsmittel, trotzdem haben viele Österreicher noch teilweise sehr hohe Schillingdepots zu Hause. Absoluter Spitzenreiter beim Horten der alten Währung sind dabei die Niederösterreicher: Von 37 Millionen Schilling, die heuer im Euro-Bus umgetauscht wurden, stammt mehr als ein Drittel aus dem blau-gelben Bundesland.

Nach den beiden letzten Stationen am Freitag und Samstag am Wiener Michaelerplatz könnte die Gesamtsumme noch auf knapp 40 Millionen Schilling anwachsen, glaubt Martin Taborsky von der Nationalbank. Dies entspräche ungefähr der umgetauschten Geldmenge des Vorjahres.

Die Verstecke der alten Währung bleiben mitunter originell: So hatte etwa ein 86- Jähriger rund 80.000 Schilling in Silbermünzen (auch diese können im Euro- Bus eingetauscht werden) in seinem Erdkeller vergraben. Besonders hoch waren die eingetauschten Beträge pro Tag in Niederösterreich. In Waidhofen/Ybbs etwa wurde an einem Tag die "Millionen- Marke" geknackt, so Taborsky. Nach dem „stärksten“ Bundesland Niederösterreich mit 16 Millionen umgetauschten Schilling folgen relativ weit dahinter die Steiermark und das Burgenland mit 4,7 beziehungsweise 4,5 Millionen Schilling.

Die endgültige Bilanz der mittlerweile neunten Euro- Bus- Tour durch ganz Österreich, die an 65 Stationen haltmacht, wird erstam Samstag bekanntgegeben. Im nächsten Jahr soll es die Tour aber wieder geben, sagte Taborsky. Im Bus würden die Leute lieber ihr Geld umtauschen als an den Tausch- Stellen in der Nationalbank in Wien: "Wir orientieren uns beim Euro- Bus stärker an den Öffnungszeiten des Handels und halten bis 18 Uhr geöffnet."

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