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Foto: APA/HANS KLAUS TECHT / Peter Tomschi / Video: apa

12.100 Kontrollen bei "Aktion scharf" der SOKO Ost

22.03.2010, 13:44
12.100 Kontrollen von Personen und Fahrzeugen, 900 eingesetzte Beamte, 190 Kontrollpunkte in fünf Bundesländern und 13 Festnahmen - das ist die Bilanz der SOKO-Ost-Aktion am vergangenen Wochenende. Wie Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) am Montag in Wien bekannt gab, wolle man - besonders nach der Zerschlagung des georgischen Mafia-Clans ("Operation Java": Bericht siehe Infobox) - den Fahndungsdruck auf die Organisierte Kriminalität erhöhen.

Von Freitag- bis Samstagnachmittag wurden in Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten Haupt- , aber auch Nebenrouten von zivilen und uniformierten Einheiten systematisch unter die Lupe genommen. Augenmerk wurde dabei vor allem auf Kfz- Diebstahl und illegale Migration gelegt. Von den 13 Festnahmen waren sechs wegen illegaler Migration, vier nach einem Geschäftseinbruch, zwei nach Autodiebstählen und eine aufgrund eines Haftbefehls.

krone.tv: Spektakuläre Verfolgung mittels Polizei- Heli und Wärmebildkamera siehe Infobox!

Insgesamt wurden vier gestohlene Fahrzeuge sichergestellt sowie Beute in der Höhe von etwa 5.000 Euro, darunter Baumaschinen, Bargeld, Kfz- Pickerl und -Papiere, Kupferkabel und Diesel. Darüber hinaus wurde die Identität von rund 200 Personen ohne Dokumente festgestellt.

"Unmenge an Daten" gesammelt

"Wir haben erstmals die Steiermark und Kärnten miteinbezogen, weil der Durchzug von krimineller Energie auch über Südosten erfolgt", betonte der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Herbert Anderl. Bundeskriminalamts- Direktor Franz Lang sprach von "hoch spezialisierten Tätergruppen, die sich auf hochpreisige Kfz konzentrieren". Man habe im Zuge der Schwerpunktaktion eine "Unmenge an Daten" gesammelt und man werde "weitere Nadelstiche setzen", so Lang. Besonders die Festnahme jener Einbrecher, die Kfz- Pickerl aus einer Zulassungsstelle entwendet hatten, sei erfreulich, weil dadurch eine größere Anzahl von Autodiebstählen verhindert werden konnte, so der BK- Chef.

Fekter will "Österreich zum sichersten Land der Welt" machen

Fekter zeigte sich mit dem Resultat der SOKO Ost- Aktion am vergangenen Wochenende sehr zufrieden. Seit der Einführung der SOKO Ost im Juli 2009 wurden demnach nicht nur 336 Personen festgenommen, sondern auch wertvolle Erkenntnisse über das Agieren der organisierten Banden gewonnen. Deshalb wird es laut Fekter solche Schwerpunktkontrollen auch weiterhin geben: "Mein Ziel ist, Österreich zum sichersten Land der Welt zu machen."

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