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05.12.2016 - 05:41
Bei dem Zugunglück in Indien kamen über 140 Menschen ums Leben.
Foto: Associated Press / Video: AFP

Zugunglück in Indien fordert über 140 Todesopfer

21.11.2016, 10:54

Bei einem schweren Zugunglück in Nordindien sind in der Nacht auf Sonntag über 140 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt worden. Kurz nach 3 Uhr früh Ortszeit war ein Fernzug im Bundesstaat Uttar Pradesh in der Nähe der Ortschaft Pukhrayan entgleist. Die Retter hofften noch immer, Überlebende zu finden, berichtete der Sender NDTV am Montag.

"Die tatsächliche Zahl der Toten wird noch höher sein, und es wird eine schwierige Aufgabe, alle Opfer zu identifizieren", sagte ein Regierungsvertreter. Mindestens 14 Waggons waren aus den Schienen gesprungen, zwei davon wurden bei dem Unfall völlig zerstört. Die Unfallursache ist noch unbekannt. Aus dem Bahnministerium hieß es, dass veraltete Schienen den Zug zum Entgleisen gebracht haben könnten.

Zahlreiche Waggons sprangen aus den Schienen.
Foto: APA/AFP

Helfer verschafften sich mit schwerem Gerät Zugang zu den umgestürzten Wagen. Überall lagen Koffer und anderes Gepäck verstreut. Die umliegenden Krankenhäuser wurden in Alarmbereitschaft versetzt, rund 30 Krankenwagen waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen. Sonderzüge waren im Einsatz, um die festsitzenden Passagiere wegzubringen.

Foto: AP

Passagiere aus dem Schlaf gerissen

Augenzeugen berichteten, wie sie von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen und dann umhergeworfen wurden. "Der Lärm war ohrenbetäubend", sagte ein Passagier. "Ich bin glücklich, am Leben zu sein. Aber das war für uns schon eine Erfahrung nahe am Tod."

Foto: AP

Immer wieder schwere Zugunglücke

Auf Indiens riesigem Streckennetz kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Millionen Menschen fahren dort täglich mit dem Zug. Im März vergangenen Jahres waren bei einem Zugunglück in Uttar Pradesh 30 Menschen ums Leben gekommen. Auch damals war dort ein Schnellzug entgleist. Die indische Regierung will die Bahn mit Investitionen in Milliardenhöhe sicherer und wirtschaftlicher machen.

Foto: AP
Foto: AP
Foto: AP

21.11.2016, 10:54
AG/red
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