Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
23.01.2017 - 09:47
Foto: AP

Zeman wünscht Tschechen ein "gefährliches Leben"

25.12.2016, 14:17

Der tschechische Präsident Milos Zeman wünscht den Menschen in seinem Land zum Jahreswechsel "ein gefährliches Leben, ein Leben voller Risiken und Kämpfe". Nur traditionsgemäß "Gesundheit, Glück und ein langes Leben zu wünschen, wäre zu unoriginell und eine reine Phrase", begründete das Staatsoberhaupt am Sonntag im Radiosender Frekvence 1 den eigentümlichen Neujahrswunsch.

Natürlich wünsche er den Menschen Siege und Erfolge, sagte Zeman. "Aber wenn Sie keine Kämpfe ausfechten, können Sie auch nicht gewinnen und erfolgreich sein", so der Präsident, der selbst immer wieder mit kontroversen Äußerungen für Zündstoff in der tschechischen Politik sorgt.

Auch im Ausland sorgt das streitbare tschechische Staatsoberhaupt - fast nur mit repräsentativen Aufgaben betraut, aber mit begrenztem Mitspracherecht in der Außenpolitik - immer wieder für Wirbel. So hatte etwa der umstrittene Besuch des FPÖ- Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer bei Zeman für Kritik gesorgt. Nachdem er im Wahlkampf offen Hofer unterstützt hatte, gratulierte allerdings auch Zeman nach der offiziellen Verkündung des Ergebnisses der Bundespräsidentenwahl Alexander Van der Bellen zum Wahlsieg.

Zeman empfing Häupl in Prag

Anfang Dezember empfing Zeman Wiens Bürgermeister Michael Häupl herzlich und meinte auf Deutsch, er freue sich, ihn wiederzusehen. Zuletzt hatten sich beide 2013 getroffen, als Zeman auf Staatsbesuch in Österreich war. Häupl, seit 1994 Bürgermeister in Wien, hatte Zeman in dessen Zeit als tschechischer Premierminister kritisiert.

Im Jahr 2002 hatte Häupl über Zeman im "profil" gemeint, dass er es "hassen würde irgendetwas mit diesem Herrn gemeinsam zu haben". Dieser Konflikt bezog sich auf die Sudetendeutschen, denen Zeman vorgeworfen hatte, Verräter und die fünfte Kolonne Hitlers zu sein. Viele Sudetendeutsche hatten sich nach ihrer gewaltsamen Vertreibung aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich niedergelassen.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum