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27.02.2017 - 20:51
Foto: APA/HANS PUNZ, APA/GEORG HOCHMUTH, facebook.com

Wut- Posting amüsiert Kerns Facebook- Team

13.02.2017, 13:45

Social- Media- Betreuer haben es nicht immer leicht. Auch die Menschen, die Kanzler Christian Kerns Facebook- Seite betreuen, dürften wohl schon den einen oder anderen Shitstorm überstanden haben. Eine geniale Reaktion lieferten sie allerdings jüngst auf das empörte Posting einer Bürgerin, die sich über Schnellbahnverspätungen beschwerte. Möglicherweise hat sie nicht mitbekommen, dass der Bundeskanzler nicht mehr dafür zuständig ist ...

"So, jetzt habe ich es satt, das die Entschuldigen Sie bitte den Ausdruck,Scheiß Schnellbahn S7 ständig Verspätung hat. Wer bezahlt mir die ständigen Verspätungen meiner Arbeitszeit? Ihr gescheiten Politiker habt eh eure Privatchauffeure, und was ist mit uns? Auf uns Österreicher wird einfach nicht mehr geachtet, weil es zählen ja nur mehr die Asylanten......", postete Mary G. am Montag auf die Facebook- Seite von Kern.

Foto: facebook.com/bundeskanzler.christian.kern

Nicht nur einige Facebook- User fanden die Verknüpfung der Asylproblematik mit Zugverspätungen etwas verwunderlich. Auch Kerns Social- Media- Team hatte die passende Antwort parat: "Sehr geehrte Frau G., wir wollten soeben den Schnellbahnverspätungsbeauftragten im Bundeskanzleramt zur Rede stellen und ihn bitten, die Verspätungszeiten für die S7 zu lockern, als uns eingefallen ist, dass es im Bundeskanzleramt keinen Schnellbahnverspätungsbeauftragten gibt."

Foto: facebook.com/bundeskanzler.christian.kern

"Dafür ist ganz alleine die Bahn zuständig"

Die Beschwerde führende Frau wurde zudem ersucht, sich an die passende Stelle zu wenden: "Für die Fahrplangestaltung der Bahn ist nämlich leider ganz alleine die Bahn zuständig. Für Verspätungen kann es übrigens viele Gründe geben: Wetter, Bauarbeiten,... Asylwerber zählen jedenfalls nicht dazu. Freundliche Grüße! Die Redaktion."

Für die Antwort ernete das Kern- Team mittlerweile mehr als 800 "Gefällt mir"- Angaben. Möglicherweise hat die Dame aber einfach nicht mitbekommen, dass der Ex- ÖBB- Chef jetzt einen anderen Job hat. Ob sie sich dann mit ihrer Beschwerde tatsächlich an die Bundesbahnen gewandt hat, ist nicht bekannt.

Redaktion
krone.at
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