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29.06.2017 - 08:23
Foto: APA/Georg Hochmuth (Symbolbild)

Wilde Messerattacke: Asylwerber (18) verurteilt

20.12.2016, 19:18

Ein 18- jähriger Asylwerber ist am Dienstag am Landesgericht im Vorarlberger Feldkirch wegen absichtlich schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Gegen den Iraner wurde eine unbedingte Haftstrafe von zwei Jahren ausgesprochen, weil er zwei Männer im Rausch mit einem Messer attackiert hatte . Im Anklagepunkt Mordversuch war die Abstimmung der Geschworenen 4 zu 4 ausgegangen, somit wurde der Asylwerber von diesem Verdacht freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Auseinandersetzung trug sich in einer als Asylunterkunft angemieteten Privatwohnung zu. Im Rahmen einer Geburtstagsfeier konsumierten mehrere untereinander bekannte 16- bis 18- Jährige zunächst reichlich Alkohol, ehe es am späteren Abend zum verbalen Streit und zu Tätlichkeiten kam.

Not- OP nach Lungenstich

Beim Eintreffen der Polizei lag ein 18 Jahre alter Afghane vor dem Haus am Boden und wies mehrere Stichverletzungen am Rücken auf. Die akute Lebensgefahr durch einen Lungenstich konnte durch eine Notoperation im LKH Feldkirch gebannt werden. Ein 17- jähriger Iraner erlitt erhebliche Schnittverletzungen an der Hand.

Für die Verletzungen beider Opfer ist der 18- Jährige Angeklagte verantwortlich. Er war mit einem Küchenmesser auf die beiden losgegangen. Gegen seine Festnahme am Tatort wehrte sich der Angeklagte vehement.

"Ich wollte so etwas nicht machen"

Vor Gericht gestand der Angeklagte die Körperverletzung, bestritt aber jegliche Tötungsabsicht. "Ich wollte so etwas nicht machen und entschuldige mich", zeigte sich der 18- Jährige reuig. Verteidiger German Bertsch betonte, dass sein Mandant zu keinem Zeitpunkt eine Tötungsabsicht gehabt habe. "Das war nie in seinem Kopf", unterstrich er. Der 18- Jährige sehe aber ein, dass, wenn man mit einem Messer auf einen Menschen einsteche, eine schwere Körperverletzung vorliege.

Redaktion
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