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11.12.2016 - 08:44
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Wien plant deutliche Erhöhung des Radwege- Budgets

22.09.2016, 11:31

In Wien soll es 2017 deutlich mehr Geld für Radwege geben. Der Radfahrbeauftragte der Stadt, Martin Blum, sprach von einer "merkbaren Aufstockung" der Mittel. Eine genaue Summe wolle er noch nicht nennen, da das konkrete Budget erst fixiert werde. Für 2016 stehen vier Millionen Euro zur Verfügung. Ausbaupotenzial sieht Blum etwa in Favoriten.

Als Bestätigung der Arbeit der Mobilitätsagentur sieht der Radbeauftragte die jüngste Radfahrstatistik. Demnach wurden an den Zählstellen im ersten Halbjahr 2016 um insgesamt 5,3 Prozent mehr Biker registriert als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015. Mittelfristig zeige sich, dass sich der Infrastrukturausbau direkt in den Frequenzmessungen niederschlage, so Blum: "Dort, wo was passiert, gibt es die meisten Zuwächse."

So gibt es etwa seit der beidseitigen Befahrbarkeit am Opernring ein Plus von 68 Prozent. Die Umwandlung der Hasnerstraße in Ottakring in eine fahrradfreundliche Straße, die den Radlern Vorrang gegenüber anderen Verkehrsmitteln einräumt, bewirkte in diesem Bereich einen 32- prozentigen Anstieg. Insofern sei es erfreulich, dass man den Ausbau - nicht zuletzt dank anstehender Budgeterhöhung - weiter forciert.

Martin Blum
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Ausbaupotenzial in Favoriten

Konkrete Schwerpunkte konnte Blum noch nicht nennen. Potenzial sieht er beispielsweise in Favoriten - nicht zuletzt dank der für Herbst 2017 ins Auge gefassten Eröffnung der U1- Verlängerung nach Oberlaa und der damit verbundenen Einführung des Parkpickerls. Dadurch sei mehr Platz an der Oberfläche erwartbar, der auch dem Radwegenetz zugutekommen sollte. Auf Blums Wunschliste steht außerdem unter anderem eine bessere Verbindung von der Kettenbrückengasse über den Naschmarkt bis zum Getreidemarkt.

Ebenfalls als Früchte seiner Tätigkeiten wertet Blum die Ergebnisse des aktuellen "Radreports", der in Zusammenarbeit mit Meinungsforscher Peter Hajek zum mittlerweile dritten Mal erstellt wurde. Dabei wurden 4600 Radler befragt. Das Ergebnis: Die Zufriedenheitswerte der Biker sind im Vergleich zur bis dato letzten Umfrage aus 2014 gestiegen. So meinen etwa inzwischen 79 Prozent (2014: 72), die Situation für Radler in der Stadt habe sich verbessert.

Angst hält viele vom Radeln ab

Gefragt wurden auch 350 Radverweigerer nach den Gründen, die sie vom Strampeln durch die Stadt abhalten. Knapp ein Drittel gibt an, schlicht kein eigenes Rad zu haben. Dahinter folgt bereits die Angst vor dem Straßenverkehr, die jeder Fünfte anführt. Nicht zuletzt deshalb will der Radbeauftragte im kommenden Jahr einen Schwerpunkt in Sachen Bewusstseinsbildung zur Verkehrssicherheit setzen.

22.09.2016, 11:31
AG/red
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