Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.07.2017 - 10:47
Foto: thinkstockphotos.de

Wien: Krebstherapie startet für 62 Prozent zu spät

18.01.2017, 10:03

Unfassbare Zustände deckt der jüngste Gesundheitsprüfbericht des Wiener Stadtrechnungshofes auf: Demnach sei beim Krankenanstaltenverbund (KAV) in über 60 Prozent der Fälle mit der Strahlentherapie für Krebspatienten zu spät begonnen worden, weil die Kapazitäten nicht ausreichen. Auch auf Hüft- und Knie- OPs warten die Patienten zu lange. Und Rettungshelikopter- Piloten verweigern mitunter den Anflug auf Spitalslandeplätze, weil diese zu gefährlich sind.

Für das erste Quartal des Jahres 2015 weist der Bericht exakt 62 Prozent der KAV- Krebspatienten aus, bei denen mit der lebensrettenden Strahlentherapie später begonnen wurde, als es aus diagnostischer Sicht empfohlen gewesen wäre. Grund dafür sind die langen Wartelisten und begrenzten Plätze, die für die aufwendige Behandlung notwendig wären.

Foto: Stadtrechnungshof Wien, thinkstockphotos.de

Dadurch sinken naturgemäß die Heilungschancen für die Betroffenen drastisch. Die Prüfer empfehlen daher dringend die Anschaffung weiterer Geräte zur Krebsbehandlung, um die Behandlungskapazitäten zu erhöhen.

Foto: thinkstockphotos.de

Lange Wartezeit bei Hüft- und Knie- OPs

Ähnlich, wenn auch nicht so unmittelbar lebensbedrohlich, stellt sich die Situation bei den Operationen von Hüften und Knien dar. Im Prüfungszeitraum war die Wartezeit mit durchschnittlich 15,4 Tagen in den KAV- Krankenhäusern um gut ein Drittel länger als in Privatspitälern.

Ebenfalls auf der Liste der Stadtrechnungshof- Kritikpunkte: Gefährliche Hubschrauberlandeplätze im Donauspital, bauwirtschaftliche Verfehlungen im Otto- Wagner- Spital. Zudem geht der Bericht mit MA 11 (Amt für Jugend und Familie) und MA 40 (Amt für Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) streng ins Gericht.

Foto: Stadtrechnungshof Wien, Andi Schiel

Weitere Hintergründe zu allen Fällen lesen Sie am Donnerstag in Ihrer "Krone"- Printausgabe!

Redakteur
Friedrich Schneeberger
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum