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26.03.2017 - 11:05
Foto: dpa/Jürgen Mahnke

Weihnachtlicher Geldregen auf deutscher Autobahn

25.12.2016, 18:56

Großes Pech hatte ein 62- jähriger Brite ausgerechnet am 24. Dezember: Der Mann sorgte am Samstag auf seiner Reise in die Weihnachtsferien für einen unfreiwilligen Geldregen auf einer deutschen Autobahn. Er vergaß nach dem Tanken an einer Raststätte einen Geldbeutel auf dem Dach seines Wagens, mehrere Tausend Euro flatterten daraufhin über die Fahrbahn und wurden von anderen Autofahrern aufgesammelt.

Es war nur eine kleine Unachtsamkeit, die ihm teuer zu stehen kommen sollte: Nach dem Tanken an einer Würzburger Raststätte an der Autobahn A3 habe der Brite vergessen, seinen auf dem Autodach abgelegten Geldbeutel wieder einzustecken, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als der 62- Jährige die Fahrt fortsetzte, ergriff der Fahrtwind den Geldbeutel, der Inhalt verteilte sich über alle Fahrstreifen.

Autofahrer sammelten Geldscheine ein

Obwohl die Autobahnpolizei mit zwei Streifen den Streckenabschnitt absuchte, fanden die Beamten nur noch einen Bruchteil des vom Winde verwehten Geldregens. Am Ende blieben mehrere Tausend Euro verschwunden. Augenzeugen zufolge hatten einige Autofahrer angehalten und einen Teil des Geldes eingesammelt.

Die Autobahnpolizei sucht nun Zeugen, die weitere Hinweise geben können, und hofft, dass doch noch einige ehrliche Finder zumindest einen Teil des Geldes an den unfreiwilligen Spender zurückgeben.

Auch 2008 Geldregen auf A3

Einen buchstäblichen Geldregen hatte es bereits 2008 auf der Autobahn A3 gegeben: Damals hatte sich bei Passau in Bayern wegen eines technischen Defekts die Tür eines Transporters geöffnet, auf einer Strecke von etwa 50 Metern landeten rund 10.000 Euro im Freien. Die A3 musste gesperrt werden, bis das Geld wieder eingesammelt war.

Redaktion
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