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10.12.2016 - 05:59
Foto: APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)

Vorarlberg: Dreijähriger stürzt in Bach - tot

17.06.2016, 15:06

Ein dreijähriger Bub ist am Freitag nach einem Sturz in einen Hochwasser führenden Bach in Vorarlberg gestorben. Das Kind rutschte aus, fiel ins Wasser und wurde etwa drei Kilometer weit mitgerissen.

Der Dreijährige war gemeinsam mit seiner Mutter und drei Geschwistern unterwegs, als er in Rankweil im Bezirk Feldkirch in die Nafla stürzte. Sofort riss der Bach das Kind mit. Ohne Zeitverlust wurden die Einsatzkräfte verständigt, in Feldkirch- Altenstadt gelang es schließlich einem Polizisten, den bewusstlosen Buben aus dem Wasser zu ziehen.

Er wurde erfolgreich reanimiert und mit dem Hubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen, wo er aber den Kampf um sein Leben verlor.

Starke Regenfälle führten zu Hochwasser

Starke Regenfälle hatten in der Nacht auf Freitag in Vorarlberg die Pegelstände der Flüsse und des Bodensees stark in die Höhe getrieben. Innerhalb von 24 Stunden waren in weiten Teilen des Landes zwischen 50 und 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Der Rhein trat über die inneren Schutzdämme und ergoss sich in das Überschwemmungsgebiet. Während der Fluss in Feldkirch sogar die Marke eines zehn- bis 30- jährlichen Hochwassers erreichte, blieb es in Lustenau bei einem fünf- bis zehnjährlichen Hochwasserereignis.

Die Feuerwehren mussten am frühen Vormittag mehr als 50- mal ausrücken, betroffen war insbesondere der Bezirk Feldkirch. Größtenteils galt es, vollgelaufene Keller auszupumpen oder verklauste Bäche freizulegen. "Es sind keine größeren Schäden entstanden", hieß es seitens der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle. Gegen 6 Uhr musste die Feuerwehr vier Kälber retten, die am Koblacher Kanal zwischen Lustenau und Dornbirn auf einer überfluteten Wiese standen, aus der sie ohne Hilfe nicht mehr herauskamen.

Der Rhein führte abschnittweise Hochwasser und flutete seine Überschwemmungsflächen.
Foto: APA/JOCHEN HOFER

Situation mittlerweile entspannt

Nachdem der Regen in den Morgenstunden aufgehört hatte, entspannte sich die Situation am Rhein bis zu Mittag deutlich. Um 14 Uhr war der Rhein sowohl in Feldkirch als auch in Lustenau wieder auf dem Niveau eines ein- bis fünfjährlichen Hochwassers angelangt.

17.06.2016, 15:06
AG/red
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