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23.05.2017 - 07:44
Foto: thinkstockphotos.de

Vier mickrige Fenstertage machen uns 2017 zur Qual

03.01.2017, 06:12

Nachdem schon 2016 in Sachen Fenster- und Feiertage eine einzige Enttäuschung war, lohnt sich auch der Blick in den Kalender des neuen Jahres kaum. Nur vier mickrige Fenstertage und der Umstand, dass Neujahr, Weihnachten und Silvester auf Sonntage fallen, machen eine kreative Urlaubsplanung so gut wie unmöglich.

Dabei hat das neue Jahr sogar noch traditionell gut angefangen, nämlich mit einem freien 1. Jänner. Da dieser als Sonntag aber ohnehin für die Mehrzahl arbeitsfrei war, dürfte dies - aus Sicht von Fenstertagsliebhabern - bereits für lange Gesichter gesorgt haben. Immerhin kann man sich nach vier Tagen Vollgas dann mit einem langen Wochenende zu den Heiligen Drei Königen von Freitag bis Sonntag von der Enttäuschung erholen.

Wir steigern das Bruttosozialprodukt!

Ab dann wird das Bruttosozialprodukt allerdings bis Ostern kräftig und ohne Feiertag angekurbelt: Erst am 17. April folgt auf ein Wochenende der freie Ostermontag. Noch besser haben es Mitglieder der Evangelischen Kirche, für die auch der Karfreitag ein freier Tag ist. Ebenfalls ein langes Wochenende beschert uns der Staatsfeiertag am 1. Mai (Montag), wo der Tag der Arbeit von den meisten ohne diese verbracht wird.

Der erste Fenstertag des Jahres 2017 steht dann erst mit dem 26. Mai (Freitag) im Kalender, da am 25. Christi Himmelfahrt gefeiert wird. Schon das nächste Wochenende ist dank Pfingsten - 3., 4. und 5. Juni - verlängert. Und mit einem Urlaubstag am 16. Juni kann man zu Fronleichnam vom 15. bis zum 18. Juni der Arbeit fernbleiben. Dasselbe gilt für Mariä Himmelfahrt (15. August), das auf einen Dienstag fällt.

Ungewöhnlicher Fenstertagalarm zu Allerheiligen

Der vierte Fenstertag lockt am 27. Oktober, da der Nationalfeiertag ein Donnerstag ist. Ungewöhnlichen Fenstertagalarm gibt es zu Allerheiligen am 1. November, das auf einen Mittwoch fällt. Dadurch hat man die Qual der Wahl, ob man Montag/Dienstag oder Donnerstag/Freitag freinehmen soll, wodurch aber alle Kollegen in den Genuss eines äußerst langen Wochenendes kommen sollten. Wer ganz geschickt ist, nimmt den 27., 30 und 31. Oktober Urlaub und bleibt so sieben Tage hintereinander daheim.

Ohne Fenstertag, aber wenigstens mit drei Tagen zu Hause, steht der 8. Dezember (Mariä Empfängnis) als Freitag im Kalender 2017. Nicht optimal, aber immerhin besser als 2016 fallen Weihnachten und Silvester: Der 24. Dezember ist 2017 zwar ein Sonntag, was dank Christtag und Stefanitag aber ein langes Weihnachtswochenende garantiert. Daraus folgt, dass Silvester ebenfalls ein Sonntag ist und der 1. Jänner 2018 ein Montag.

Redaktion
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