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11.12.2016 - 00:32
Foto: Associated Press/AAP

Vier Menschen bei Unfall in Freizeitpark gestorben

25.10.2016, 11:13

In einem australischen Vergnügungspark sind bei einem Unfall auf einer Wildwasserbahn vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei wurden bei dem Unfall am Dienstag aus einem Gefährt geschleudert, die anderen beiden eingeklemmt, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes. Die Opfer, für die jede Hilfe zu spät kam, seien zwischen Anfang 30 und Anfang 40 gewesen, heißt es.

"Wir sind schockiert und tief traurig über diesen tragischen Zwischenfall", sagte der Chef des Vergnügungsparks "Dreamworld", Craig Davidson. Der Park liegt in der Touristenregion Goldküste im Nordosten Australiens. "Wir sind in Gedanken bei den betroffenen Familien und ihren Angehörigen."

Foto: AP/Australian Broadcasting Corporation

Der Unfall ereignete sich an der Attraktion "Thunder River Rapids Ride". Dabei sitzen jeweils bis zu sechs Gäste angeschnallt auf Sesseln auf einem überdimensionalen Reifen, der durch geschlungene Kanäle mit reißendem Wasser getrieben wird. Die Gefährte können dabei mit "bis zu 45 Kilometern pro Stunde durch turbulente Stromschnellen sausen", wie es auf der Website von "Dreamworld" heißt.

Der Park vermarktet sich als größter Vergnügungspark der Region mit mehr als 40 Achterbahnen und anderen Attraktionen. Die Wildwasserbahn ist für Familien empfohlen und schon für kleine Kinder ab zwei Jahren freigegeben. Sie gehört nicht zu den Attraktionen mit besonderem Nervenkitzel wie etwa der 120 Meter hohe Turm "Giant Drop", bei dem Gäste etwas wie den freien Fall erleben.

Fahrzeuge der Polizei vor dem Vergnügungspark
Foto: AP/Australian Broadcasting Corporation

Vergnügungspark nach Unglück geschlossen

Der Park, der pro Jahr durchschnittlich 1,8 Millionen Besucher hat, schloss nach dem Unfall. Viele Familien strömten verstört aus den Toren, wie lokale Fernsehsender zeigten. "Wir arbeiten mit der Polizei und den Rettungsdiensten daran, die Fakten zusammenzutragen", sagte "Dreamworld"- Chef Davidson. "Wir erwarten eine gründliche Untersuchung der Unglücksursache", sagte australische Premier Malcolm Turnbull.

25.10.2016, 11:13
AG/red
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