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28.09.2016 - 20:53
Foto: GEPA / Video: ServusTV/krone.tv

Veith: "Will zurück an die Spitze - egal, wo!"

22.09.2016, 09:51

In genau einem Monat beginnt in Sölden die neue Weltcupsaison der alpinen Ski- Asse. Für das Comeback der Anna Veith wird das sehr eng. Sie zeigt sich aber trotzdem voll motiviert. Das Video, gedreht vor drei Wochen, oben gewährt Einblicke in den Trainingsalltag von Anna Fenninger.

Genau elf Monate ist es her. Und am liebsten würde Anna jede Erinnerung an jene fatalen Sekunden auf dem Gletscher hoch über Sölden einfach löschen. Ein Verschneider - und aus. Der große Riss in der Karriere der zweifachen Gesamt- Weltcup- Siegerin, dreifachen Weltmeisterin, Olympiasiegerin. Ein Totalschaden im rechten Knie. Kreuzband, Patella, Innenband. Schlimmer geht's kaum. Kniespezialist und Operateur Christian Hoser nickt.

Erstmals auf Abfahrts- Skiern

Immer noch kämpft Anna, die nach der Hochzeit nun Veith heißt, mit den Folgen des Sturzes. In dieser Woche steht Schneetraining auf dem Gletscher in Zermatt auf dem Programm. Erstmals will die 27- Jährige dabei wieder auf die langen Abfahrts- Ski steigen. Schauen, wie das alles mit den schnellen Geräten so funktioniert. Super- G ist sie schon gefahren, hat dabei auch schon kleine Schrecksekunden erlebt. Unerwartete Schläge, kleine Verschneider. Aber alles paletti. Nur den Trainern blieb das Herz stehen, Anna war unbeeindruckt.

Diese Einstellung, sagt ihr Vertrauens- Coach Meinhard Tatschl, sei viel wert. Immer wieder versetze ihn sein Schützling in blankes Staunen. Nur 1,66 Meter groß - aber riesig, was den Willen anlangt.

Weit weg vom Rennfahren

Und doch: "Wir sind seit Mitte August auf Ski. Es wird Schritt für Schritt besser. Aber es sind halt kleine Schritte. Und ganz ehrlich: Vom Rennfahren sind wir schon weit weg", muss Tatschl gestehen.

Anna widerspricht nicht: "Ich arbeite jeden Tag dafür, wieder auf Renn- Niveau zu kommen. Das ist mein Ziel. Aber es lässt sich nicht erzwingen", hat die ehrgeizige Anna gelernt. Geht sich's aus bis zum Saisonstart in einem Monat in Sölden? "Ich habe das Thema in meinem Kopf noch nicht gestrichen", meint der Trainer. Die 27- Jährige zögert: "Der Zeitpunkt ist zweitrangig. Ich will zurückkommen. Konkurrenzfähig. Egal, ob in Sölden oder später."

22.09.2016, 09:51
Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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