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25.05.2017 - 05:23
Bana twitterte aus der Kriegshölle von Aleppo.
Foto: Twitter.com/AlabedBana, AP

Twitter- Mädchen Bana (7) hat Aleppo verlassen

19.12.2016, 09:58

Über Wochen verfolgten weltweit Hundertausende Menschen Tweets der sieben Jahre alten Bana al- Abed aus den Rebellengebieten Aleppos - jetzt ist das Mädchen in Sicherheit. Aktivisten verbreiteten am Montag über Twitter mehrere Bilder, die Bana im Umland der nordsyrischen Stadt zeigen.

Bana sei mit ihrer Familie aus der umkämpften Stadt gebracht worden, berichtete Zaher Sahloul von der Syrian American Medical Society in einer Kurznachricht. Die Organisation unterstützt Krankenhäuser in Rebellengebieten. Die Evakuierung von Ost- Aleppo war am Sonntagabend nach einem mehrtägigen Stopp wieder aufgenommen worden.

Banas Mutter Fatima al- Abed hatte im September angefangen, im Namen ihrer Tochter Tweets aus Aleppos Rebellengebieten zu schicken.  Darin berichtete sie von ihrem Leben in dem Kriegsgebiet und von den regelmäßigen Luftangriffen auf Ost- Aleppo.

Zuletzt folgten ihr auf Twitter mehr als 320.000 Menschen. Viele befürchteten, Bana und ihre Mutter könnten durch den Vormarsch der Armee in der Stadt in die Hände der Regierungstruppen fallen.

Anhänger des syrischen Regimes hatten die Existenz des Kindes bezweifelt und es als Propaganda der Opposition bezeichnet. Die Internetplattform Bellingcat kam hingegen nach der Auswertung von Banas Tweets, Fotos und Filmen zu dem Schluss, dass die Siebenjährige tatsächlich in Ost- Aleppo lebt.

Evakuierung von Ost- Aleppo wieder aufgenommen

Unterdessen wurde die Evakuierung der Rebellengebiete in Ost- Aleppo wieder aufgenommen. Busse brachten rund 1000 Bewohner aus der Stadt in Sicherheit. Dies berichteten Aktivisten und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Regierungskreise hatten zuvor von einer neuen Vereinbarung zwischen der syrischen Führung und den Rebellen berichtet. Am Freitag war wie Räumung unterbrochen worden, nachdem es erneut Gefechte gegeben hatte. Regierung und Opposition hatten sich dafür gegenseitig die Schuld zugeschoben.

Redakteurin
Michaela Braune
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