Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
03.12.2016 - 06:22
Viele Türken sind dagegen, dass Hunderttausende Syrer im Land bald einen türkischen Pass bekommen.
Foto: thinkstockphotos.de

Türken wehren sich gegen Einbürgerung von Syrern

12.07.2016, 17:56

Mit seiner Ankündigung, Hunderttausende syrische Flüchtlinge einzubürgern, stößt Präsident Recep Tayyip Erdogan in der türkischen Bevölkerung auf Widerstand. Mehr als 60.000 Menschen haben im Internet bereits eine Petition unterzeichnet, um die Einbürgerung zu verhindern. "Nein zur Einbürgerung syrischer Flüchtlinge" lautet der Name der Initiative auf der Internetplattform change.org.

"Wir sind entschieden dagegen, dass syrische Flüchtlinge die Staatsbürgerschaft erhalten", heißt es in der Unterschriftensammlung. Initiiert wurde die Online- Petition vor rund einer Woche von einem Nutzer namens Mehmet Berke aus der Türkei. Er wirft Erdogan vor, die Bedürfnisse der türkischen Bevölkerung zu übergehen.

"Haben wir nicht ausreichend qualifiziertes Personal?"

"Wenn es so viele qualifizierte Syrer gibt, warum hat uns dann die Europäische Union so viel Geld gezahlt?", fragt er in seiner Initiative. "Haben wir nicht ausreichend qualifiziertes Personal in der Türkei?" Es sei nicht hinnehmbar, dass die Regierung "bei jeder Kleinigkeit" sofort eine Volksbefragung starte, solch eine Entscheidung aber im Alleingang plane.

Laut Medienberichten will Ankara Hunderttausenden syrischen Flüchtlingen die Einbürgerung erleichtern. Dabei sollen vor allem gut qualifizierte Syrer berücksichtigt werden. Anfang Juli stellte Erdogan erstmals syrischen Flüchtlingen einen erleichterten Zugang zur türkischen Staatsbürgerschaft in Aussicht.  "Wir betrachten euch als unsere Brüder und Schwestern", sagte er in der südtürkischen Provinz Kilis.

Einbürgerung könnte bis zu 300.000 Syrer betreffen

Am Samstag berichtete die Tageszeitung "Habertürk", dass bis zu 300.000 syrische Flüchtlinge eingebürgert werden könnten. Ebenfalls am Samstag meldete die Tageszeitung "Hürriyet", dass zwischen Jänner und Juni 5502 syrische Flüchtlinge in der Türkei eine Arbeitserlaubnis erhalten hätten.

12.07.2016, 17:56
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum