Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
23.07.2017 - 10:32
Es tut uns leid, Ihr Browser ist veraltet.
Aktualisieren Sie Ihren Browser, um das Video zu sehen.
Foto: AP/IHA / Video: RuptlyTV

Türkei: 13 Tote bei Anschlag in Großstadt Kayseri

17.12.2016, 12:24

Nur eine Woche nach dem verheerenden Doppelanschlag in Istanbul mit Dutzenden Toten sind bei einer Explosion in der zentraltürkischen Großstadt Kayseri Samstagfrüh mindestens 13 Soldaten getötet und rund 55 weitere Menschen verletzt worden. Laut den Behörden war neben einem Bus, der Soldaten außer Dienst sowie Zivilisten transportierte, eine Autobombe detoniert. Die Regierung vermutet die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) hinter dem Blutbad, Präsident Recep Tayyip Erdogan sieht mittlerweile das gesamte Land im Visier von Terrororganisationen.

Der Gouverneur der Provinz Kayseri, Suleyman Kamci, sprach nach dem Blutbad von einem "terroristischen Anschlag" gegenüber der Erciyes- Universität auf einen Bus mit Soldaten. Laut der Armee hatten die Soldaten einen freien Tag und die Erlaubnis, diesen außerhalb der Kaserne zu verbringen. Ähnliche Anschläge haben in den vergangenen Monaten vor allem die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) verübt, eine radikale Splittergruppe der PKK. Auch diesmal "deuten alle Hinweise auf die PKK hin", sagte der stellvertretende Regierungschef Numan Kurtulmus.

Foto: AP/IHA
Foto: AP/IHA

Erdogan: "Anschläge gelten allen unseren Bürgern"

Präsident Erdogan erklärte, das ganze Land sei nunmehr im Visier von Terrororganisationen. Dabei bezog er sich auf den Umstand, dass die Industriestadt Kayseri weit entfernt von den Kurdengebieten im Südosten der Türkei liegt und normalerweise als ruhig gilt. Die Anschläge gälten nicht nur Soldaten und Polizisten, "sondern allen unseren 79 Millionen Bürgern", hieß es nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in einer Mitteilung des Staatschefs. Die Terrorgruppen würden "im Geiste der nationalen Mobilmachung" bekämpft werden. Erdogan hatte vergangene Woche das türkische Volk dazu aufgerufen, "alle Terrorverdächtigen und deren Unterstützer" den Behörden zu melden .

PKK- Splittergruppe bekannte sich zu Blutbad in Istanbul

Erst vor einer Woche war die Türkei von einem schweren Attentat erschüttert worden. Bei einem Doppelanschlag in Istanbul, der sich gegen die Polizei richtete, wurden 44 Menschen getötet.  Zu der Tat bekannten sich die TAK.

Der Doppelanschlag in Istanbul forderte 44 Todesopfer.
Foto: EPA

Als Reaktion nahmen die türkischen Behörden mehr als 200 Politiker und Anhänger der prokurdischen Partei HDP fest. Seit der erneuten Eskalation des Konflikts zwischen den Kurden und der türkischen Regierung im Sommer 2015 lehnt Ankara jeden Dialog mit der HDP ab. Sie betrachtet die Oppositionspartei als politischen Arm der PKK, Erdogan bezeichnet HDP- Politiker regelmäßig als "Terroristen". In den vergangenen Monaten weitete die Regierung ihr Vorgehen gegen die Partei aus.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum