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23.06.2017 - 04:43
2,5 Millionen Euro an Spenden hat der sechsjährige Tijn mit einer wundervollen Idee gesammelt.
Foto: APA/AFP/ANP/SANDER KONING

Todkranker Bub sammelt 2,5 Millionen Euro Spenden

25.12.2016, 11:42

Mit seiner Aufforderung, sich die Nägel zu lackieren und zu spenden, hat ein krebskranker Sechsjähriger in den Niederlanden insgesamt rund 2,5 Millionen Euro an Spenden für kranke Kinder gesammelt. Bei der am Samstag beendeten dreitägigen Aktion folgten auch Politiker wie Regierungschef Mark Rutte und der Rechtspopulist Geert Wilders dem Aufruf des todkranken Tijn van Kolsteren.

"Lackiert euch die Nägel, macht eine Spende und fordert drei eurer Freunde heraus, dasselbe zu tun", schrieb Tijn auf einer Spenden- Website, die im Rahmen der Aktionswoche "Serious Request" des niederländischen Radiosenders 3FM eingerichtet worden war. Insgesamt sammelte der Sender mehr als 8,7 Millionen Euro an Spenden. Bei der Gala stand der kleine Tijn auch auf der Bühne:

Foto: APA/AFP/ANP/SANDER KONING

Unter dem Stichwort #lakaan, was auf Niederländisch "lackiert" bedeutet, veröffentlichten Teilnehmer in den sozialen Online- Netzwerken Fotos von ihren bunten Nägeln.

Bub leidet an Hirntumor, hat nur noch ein Jahr zu leben

Bei Tijn war im Mai ein Hirntumor diagnostiziert worden. Vergangene Woche erfuhren er und seine Familie, dass sich der Tumor trotz Chemotherapie nicht verkleinert hat. Die Ärzte geben dem Sechsjährigen daher weniger als ein Jahr zu leben.

Gewaltige Resonanz auf Tijns Aufruf

"Trotz dieser schlechten Nachricht wollten wir etwas tun für die Kinder, die vielleicht nicht einmal sechs Jahre alt werden", sagte Tijns Vater Gerrit dem niederländischen Fernsehsender NOS. "Wir sind gemeinsam auf die Idee gekommen: Tijn hatte sich schon mal bei einer Freundin die Nägel lackiert und er mochte das." Die gewaltige Resonanz hat aber wohl alle überrascht: Mehr als 2,5 Millionen Euro wurden gespendet.

Die Österreicher haben ebenso fleißig gespendet: Bei der jährlichen "Licht ins Dunkel"- Aktion kamen fast sieben Millionen Euro zusammen. 

Chefin vom Dienst
Heike Reinthaller-Rindler
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