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29.03.2017 - 09:33
Foto: Lucasfilm, Ovo Energy

Todesstern kostet 7,4 Quadrilliarden Euro am Tag

05.12.2016, 16:27

Am 15. Dezember startet der neueste "Krieg der Sterne"- Streifen in den heimischen Kinos. In "Star Wars: Rogue One" dreht sich alles um den gefürchteten Todesstern, der mächtigsten Waffe des Imperiums im Kampf gegen die Rebellen. In der Realität wäre die gewaltige Raumstation, mit deren Feuerkraft ganze Planeten zerstört werden können, allerdings selbst für den Imperator kaum leistbar. Denn dem britischen Energieversorger Ovo Energy zufolge würden die täglichen Betriebskosten für den Todesstern unglaubliche 7,4 Quadrilliarden Euro betragen.

Zur Erinnerung: Darth Vader und die Truppen des Imperiums konstruieren in der Weltraumsaga einen Todesstern, der in der Lage ist, ganze Planeten zu zerstören. Mittels der gigantischen Raumstation wollen die bösen Kräfte ihre Machtansprüche in der Galaxie weiterhin erfolgreich durchsetzen und die Rebellen, denen auch der Held der Saga, Luke Skywalker, angehört, von der Weltraumkarte ausradieren. "Rogue One" dreht sich um eine Gruppe von Rebellen, die vor den Ereignissen in "Episode IV - Eine neue Hoffnung" mit dem Diebstahl der Pläne des Todessterns betraut werden.

Video: Trailer zum neuen "Star Wars"- Film "Rogue One"

Todesstern- Bau würde 795 Billiarden Euro verschlingen

Schon der Bau eines solchen Todessterns würde allerdings umgerechnet etwa 795 Billiarden Euro (795.000.000.000.000.000) an Kosten verschlingen, hatte die US- Regierung bereits im Jahr 2013 in Folge eine Bürgerpetition kalkuliert - und der Forderung nach dem Bau einer solchen interstellaren Superwaffe eine klare Absage erteilt. "Wir arbeiten hart daran, Schulden zu reduzieren und keine neuen zu machen", hieß es scherzhaft in der offiziellen Beantwortung des Antrags, den immerhin rund 35.000 US- Bürger unterschrieben hatten.

Selbst imperiale Sternenzerstörer wirken neben dem Todesstern winzig klein.
Foto: Lucasfilm

Video: NASA- Ingenieur erklärt, wie man Todesstern bauen könnte

Video: YouTube.com

Auch auf lange Sicht dürfte das Nein zum Bau eines Todesstern wohl eine gute Entscheidung der US- Regierung gewesen sein. Denn laut dem britischen Energieversorger Ovo Energy wäre der laufende Betrieb der Superwaffe mit Abstand das teuerste Unterfangen der Menschheitsgeschichte - und wahrscheinlich selbst für das mächtige Imperium des "Star Wars"- Universums ein schwer zu schulternder Budgetposten.

Darth Vader und der Imperator überwachen den Bau des zweiten Todessterns.
Foto: Lucasfilm

Betriebskosten ein Vielfaches des gesamten Geldvermögens der Erde

Der Durchmesser der mächtigen Waffe beträgt 120 Kilometer, 377 Kilometer lang ist die Strecke entlang seines Äquators laut der Modellrechnung der Briten. Die Raumstation ist in der Lage, durch den Hyperspace zu reisen und bringt insgesamt 907 Billionen Tonnen auf die Waage.

Foto: Lucasfilm

Die rund 7,4 Quadrilliarden Euro (7.400.000.000.000.000.000.000.000.000) Betriebskosten, die täglich anfallen würden, um eine Raumstation von solchen Ausmaßen zu betreiben, seien demnach etwa das 30- Fache des insgesamt auf der Erde vorhandenen Geldvermögens, so der Energieversorger.

Foto: Ovo Energy

So umfasst allein die Besatzung, die für den Betrieb des Todessterns benötigt würde, etwa 1,7 Millionen Menschen. Hinzukommt eine rund 400.000 Mann starke militärische Truppe. All diese Menschen mit Essen und Trinken zu versorgen, würde jeden Tag vergleichsweise bescheidene 290.000 Euro verschlingen. Das Waschen und Trocknen der Wäsche schlägt mit weiteren 220.000 Euro an Energiekosten zu Buche.

Foto: Ovo Energy

Andere Posten sind da schon etwas kostenintensiver: Da die Belegschaft ihre Arbeit nicht im Dunkeln verrichten kann, benötigt der Todesstern jede Menge Licht. Zur Beleuchtung der Raumstation müssten den britischen Berechnungen zufolge knapp 200 Milliarden Lampen installiert werden, die satte 49 Milliarden Euro täglich "verbrennen" würden.

Kostentreiber Hyperantrieb und Laserwaffe

Die größten Kostenfaktoren stellen allerdings Hyperantrieb und Hauptwaffe der Raumstation dar. Für einen Sprung in den Hyperspace muss das Imperium rund 106 Trilliarden Euro locker machen. Dafür gelangt der Todesstern auch im Handumdrehen an sein Ziel, was sein Bedrohungspotenzial gewaltig in die Höhe treibt.

Foto: Ovo Energy

Noch kostspieliger als die Reise per Hyperantrieb ist nur das Abfeuern und Aufladen des gigantischen Lasers. So benötigte der erste Todesstern, mit dem in "Episode IV - Eine neue Hoffnung" Prinzessin Leias Heimatwelt Alderaan vernichtet wurde, zum vollständigen Aufladen 24 Stunden. Die Ausgangsleistung der dafür benötigten Energie würde den Output unserer Sonne um das Drei- Millionen- Fache, jenes der Erde um das 72- Millionen- Fache übersteigen.

Foto: Lucasfilm

Fest steht: Kommt der Laser des Todessterns zum Einsatz, muss der Imperator tief in die Geldbörse greifen, um die dafür erforderlichen mehreren Quadrilliarden Euro zu begleichen ...

Dank einer wirklich dummen Schwachstelle können die Rebellen den Todesstern letztlich zerstören.
Foto: Lucasfilm

Redaktion
krone.at
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