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26.02.2017 - 03:05
Foto: APA/AFP/AFPTV/STRINGER

Tank- Lkw mit Bombe in Menschenmenge gerast

07.01.2017, 16:07

Die von Rebellen kontrollierte Stadt Asas im Norden Syriens ist am Samstag erneut zum Ziel eines schweren Anschlags geworden. Mindestens 43 Menschen wurden getötet, als auf einem Markt eine Bombe in einem Tanklastzug detonierte. Tote waren auch im Umland der Hauptstadt Damaskus zu beklagen, wo die Kämpfe zwischen Armee und Rebellen weitergingen.

Die Rebellenstadt Asas an die Grenze zur Türkei steht seit Monaten im Visier von Attentätern. Die Rebellen machen die IS- Miliz für eine Serie blutiger Anschläge verantwortlich. Das Attentat am Samstag war offenbar das bisher folgenschwerste. Der Anschlag traf einen Markt vor einem Gerichtsgebäude, die meisten der mindestens 43 Opfer sollen Zivilisten sein.

Foto: AP

Dutzende Tote und schwere Verwüstungen

Der Ort des Anschlags wurde schwer verwüstet: Ein Gebäude stürzte teilweise ein, auf der Straße lagen Trümmerteile und verbogenes Metall, mehrere umstehende Fahrzeuge standen in Flammen, dichte Rauchwolken stiegen auf. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Osama al- Merhi, ein Rechtsanwalt aus Asas, sagte: "Diese Art von Verbrechen wird nur von den Terroristen des IS begangen."

In Asas war erst im November eine Autobombe explodiert. Die Rebellen sprachen damals von 25 Todesopfern und wiesen dem IS die Schuld zu. Im Oktober waren in Asas 17 Menschen durch eine Autobombe getötet worden.

Foto: APA/AFP/AFPTV/STRINGER

Asas noch immer unter Kontrolle der Rebellen
Asas liegt in der nordsyrischen Provinz Aleppo. Anders als die Stadt Aleppo wurde Asas nicht von syrischen Regierungstruppen zurückerobert. Die Stadt wird von Rebellen kontrolliert, die vom Nachbarland Türkei unterstützt werden.

Redaktion
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