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23.08.2017 - 22:37
Foto: thinkstockphotos.de

Syrer folterte Ehefrau (19) mit erhitztem Messer

10.02.2017, 16:35

Ein unfassbares Martyrium hat eine 19- jährige Syrerin in Graz ertragen müssen. Die junge Mutter wurde von ihrem 22 Jahre alten Ehemann brutal misshandelt. Dieser war, von Eifersucht getrieben, völlig ausgerastet, trat seiner Frau mehrfach ins Gesicht, verbrannte sie unter anderem mit einem erhitzten Messer am ganzen Körper und rasierte ihr auch noch die Haare ab. Er sitzt in U- Haft.

Die schrecklichen Szenen spielten sich Ende Jänner in einer Wohnung in Graz- Gösting ab. Der 22- Jährige war von Eifersucht zerfressen, glaubte, dass sich seine hüsche Ehefrau - das Paar hat zwei kleine Söhne - auf eine Affäre eingelassen hatte.

Geschlagen, verbrannt, Haare abrasiert

In der Nacht ließ er dann seine unbändige Wut an der 19- Jährigen aus, trat der jungen Frau mehrmals ins Gesicht, um sie zu demütigen. Damit nicht genug, griff der 22- Jährige danach zu weiteren Mitteln, um seine Ehefrau für die vermeintliche Affäre zu bestrafen.

So schnappte er sich ein Küchenmesser, einen Schraubenzieher und einen Löffel, erhitzte die Gegenstände am Herd, ging damit ein weiteres Mal auf die zweifache Mutter los und fügte ihr massive Brandwunden am ganzen Körper zu. Zuletzt rasierte der Verdächtige der 19- Jährigen auch noch fast zur Gänze die Haare ab.

"Ich war das nicht!"

Für den 22- Jährigen klickten schließlich die Handschellen. "Der Verdächtige befindet sich in U- Haft", bestätigte der Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft, Hansjörg Bacher, den schrecklichen Vorfall. Reue zeigte der Syrer bei seinen Einvernahmen durch Beamte des Kriminalreferats nicht, vielmehr schmetterte er sämtliche Vorwürfe ab und meinte lediglich lapidar: "Ich war das nicht!"

Es war jedoch nicht das erste Mal, dass der 22- Jährige seine Eifersucht nicht unter Kontrolle hatte. Bereits im Vorfeld der Schreckenstat soll er sich mit einem Brüderpaar geprügelt haben, da er annahm, dass einer der beiden der Geliebte seiner Ehefrau ist.

Eva Stockner, Kronen Zeitung/krone.at

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