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26.07.2017 - 23:59
Foto: AFP/JOE RAEDLE, AP, thinkstockphotos.de

Steigt "Rocky" jetzt für Trump in den Polit- Ring?

16.12.2016, 13:06

Donald Trump will Action- Legende Sylvester Stallone in die Politik holen: Es ist vorerst nur ein unbestätigtes Gerücht, das dieser Tage die Runde macht, aber eines, das es in sich hat. Denn betrachtet man die bisherigen Besetzungen des künftigen US- Präsidenten, scheint nichts mehr unmöglich - auch nicht "Rambo" als Chef einer nationalen Behörde zur Förderung von Kunst und Kultur.

Ein bekannter Freund vom Kremlchef Wladimir Putin als Außenminister, ein Klimawandel- Leugner als Chef der Umweltbehörde, ein Energieminister, der eben jenes Ministerium noch vor einigen Jahren abschaffen wollte - schon einige der Postenbesetzungen im künftigen Trump- Kabinett sorgten für Unverständnis und Kopfschütteln.

Donald Trump
Foto: Associated Press

Zuletzt hatten zudem Gerüchte die Runde gemacht, Trump würde Rapper Kanye West gern in einer "unternehmerischen Führungsposition" sehen. West hatte Trump vor wenigen Tagen im Trump- Tower in New York einen Besuch abgestattet.

Video: Worüber Kayne West und Donald Trump wirklich sprachen

Ein aktueller Bericht der "Daily Mail" reiht sich auf den ersten Blick nahtlos in das präsidiale "Kuriositätenkabinett" ein. Die britische Zeitung berichtete unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass Trump niemand Geringeren als Sylvester Stallone für den Chefposten der NEA (National Endowment for the Arts), einer nationalen Agentur zur Kulturförderung, ins Auge gefasst habe. "Rocky Balboa" würde als NEA- Leiter ein jährliches Budget von rund 150 Millionen Dollar (rund 140 Millionen Euro) an Künstler und Kunsteinrichtungen verteilen.

Ein Archivbild zeigt Sylvester Stallone und Donald Trump in jüngeren Jahren.

Trump- Freund Stallone lässt Polit- Ambitionen durchblicken

So skurril es auch klingen mag, gänzlich von der Hand zu weisen ist das Gerücht nicht. Der Action- Schauspieler gilt als großer Trump- Freund - ohne den Milliardär allerdings im Wahlkampf offiziell zu unterstützen. Zudem hatte Stallone zuletzt in einem Interview späte Polit- Ambitionen, wenn auch mit einem Augenzwinkern, durchblicken lassen.

Video: Trump punktet mit Stallone- inspiriertem Wahlkampfvideo

Stallone - 70 Jahre alt, aber immer noch topfit - hatte gegenüber dem Hollywood- Branchenmagazin "Variety" angedeutet, in die Fußstapfen seines alten Freundes Arnold Schwarzenegger treten zu wollen. Der "Terminator"- Darsteller war von 2003 bis 2011 Gouverneur des US- Bundesstaates Kalifornien. "Ich habe meine Frau gefragt, was sie davon hält. Sie antwortete: 'Bist du verrückt?'", sagte Stallone.

Foto: AP

"Rambo" als passionierter Maler und Kunstsammler

Zudem ist Stallone, der für "Rocky" einen Oscar für den besten Film einheimste und im Vorjahr für seine Darstellung eines gealterten Rocky Balboa in "Creed" erneut für einen Oscar nominiert war, auf jeden Fall den schönen Künsten zugetan. Neben dem Training für seine actiongeladenen Filme vertreibt sich der 70- Jährige die Zeit mit seiner anderen großen Leidenschaft, der Malerei. Er gilt als passionierter Maler und Kunstsammler, der unter anderem Werke von Francis Bacon und Claude Monet daheim an der Wand hängen hat.

Sylvester Stallone als Rocky Balboa in "Rocky IV"
Foto: Viennareport

Vielleicht war ja ein Selfie- Video, das Stallone vor einiger Zeit auf Instagram gepostet hat, ein Bewerbungsvideo für den künftigen Kultur- Chefposten. Darin deklarierte der Schauspieler seine Liebe für die Kunst: "Nichts ist besser als Kunst."

Und von Hollywood- Veteran Clint Eastwood, mit dem er sich diese Woche bei einer Veranstaltung ablichten ließ, könnte sich Stallone auch gleich Polit- Ratschläge geholt haben.

Eastwood ist ein ausgesprochener Unterstützer der Republikaner, der im Präsidentenwahlkampf 2012 mit einem ungewöhnlichen Auftritt aufgefallen war: "Dirty Harry" redete damals beim Konvent der Republikaner mit einem leeren Stuhl (auf dem Präsident Barack Obama sitzen sollte). Zudem war Eastwood in den 1980er- Jahren gewählter Bürgermeister seiner Heimatgemeinde und saß von 2001 bis 2008 in einer Kommission, die gegen den geplanten Ausbau einer Schnellstraße kämpfte.

Redakteur
Harald Dragan
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