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27.02.2017 - 11:39
Foto: APA/AFP/ALEX WONG, AP

Starbucks stellt jetzt 10.000 Flüchtlinge ein

30.01.2017, 10:29

Als Reaktion auf das von US- Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Bürger aus mehreren muslimischen Staaten will Starbucks in den nächsten fünf Jahren weltweit 10.000 Flüchtlinge einstellen. Dies kündigte der Chef der US- Kaffee- Kette, Howard Schultz, in einem am Sonntag auf der Firmenwebsite veröffentlichten Brief an seine Mitarbeiter an.

US- Unternehmen reagieren beunruhigt auf Trumps Muslim- Bann. Der Starbucks- Chef wandte sich deshalb mit "tiefer Besorgnis" auf der Website des Unternehmens an die Mitarbeiter. Er bezeichnete Trumps Erlass als verwirrend und kündigte Pläne an, um in den nächsten fünf Jahren 10.000 Flüchtlingen Jobs bei Starbucks anbieten zu können.

Starbucks-Chef Howard Schultz
Foto: AP

Demnach wird der Konzern in allen 75 Ländern, in denen er Filialen betreibt, in den nächsten Jahren Flüchtlinge einstellen, die vor Kriegen, Verfolgung und Diskriminierung geflohen seien. Beginnen werde er in den USA mit der Beschäftigung von Flüchtlingen, die in ihren Ländern für das US- Militär gearbeitet hätten, wie etwa Übersetzer.

Howard Schultz hatte während des Wahlkampfs Trumps Rivalin Hillary Clinton unterstützt. Gerüchte, wonach er selbst nach einem politischen Mandat strebt, bestreitet er.

Im Video: Tausende demonstrieren gegen Trumps Muslim- Bann

Video: AFP

Silicon Valley schlägt nach Einreisestopp Alarm

Auch die US- Technologiebranche reagierte mit Kritik und Verunsicherung auf den Einreisestopp für Besucher aus sieben muslimischen Staaten. 

Google-Chef Sundar Pichai
Foto: APA/EPA/Toni Albir

Konzernchefs bezeichneten den Schritt am Wochenende als unmoralisch. Die hauptsächlich im kalifornischen Silicon Valley ansässige Branche beschäftigt viele ausländische Mitarbeiter auch aus muslimischen Ländern.

Auch die größte US- Bank JPMorgan Chase richtete sich im Zuge von Trumps Entscheidung laut US- Medienberichten an ihre Mitarbeiter. Vorstandschef Jamie Dimon versprach demnach in einem Statement allen Angestellten, die von dem Einreiseverbot betroffen sein könnten, das Unternehmen werde sich standhaft für sie einsetzen.

Redaktion
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