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27.09.2016 - 00:27
Foto: Twitter.com/BBCCasualty / Video: BBC

So gefährlich sind Drohnen für Helikopter

29.08.2016, 10:29

Auch wenn es sich bei der BBC- Serie "Casualty" um Fiktion handelt: Szenen, die einen Helikopterabsturz nach dem Zusammenstoß mit einer Drohne zeigen, haben durchaus einen realistischen Hintergrund. Denn Drohnen stellen besonders für Rettungsflüge eine Gefahr dar.

Das Video, das derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde macht, zeigt dramatische Szenen: Ein Rettungshubschrauber, der sich gerade im Landeanflug auf ein Krankenhaus befindet, wird am Heckrotor von einer Drohne getroffen. Das kleine Fluggerät zerschellt, der Helikopter beginnt zu trudeln und stürzt schließlich ab.

Auch wenn es sich dabei um Szenen aus einer Fernsehserie handelt - die Gefahren, die durch Drohnen ausgehen, werden nach wie vor unterschätzt. Erst vor zwei Wochen zwang eine Drohne in Kärnten einen Rettungshubschrauber zum Ausweichen.  Die Drohne, deren Lenker nicht ermittelt werden konnte, hatte sich in rund 1600 Metern Seehöhe von unten dem Hubschrauber, der gerade eine schwer verletzte Person transportierte, genähert. Der Pilot musste ausweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Experte fordert Gesetzesänderung

Der Luftfahrtrechtsexperte Joachim Janezic forderte wegen dem Zwischenfall verpflichtende Schulungen für Drohnenbesitzer und eine Registrierungspflicht. Der Jurist regte im Ö1- "Morgenjournal" außerdem an, "dass möglicherweise auch schon der Erwerb einer solchen Drohne an eine Registrierung gebunden wird". Das will der Experte mit einer Versicherungspflicht verbinden.

Im Verkehrsministerium gibt es aktuell Gespräche zu möglichen Anpassungen. Die Bewilligungspflicht beginnt in Österreich bereits bei 250 Gramm Gewicht des Fluggeräts, betonte Austro- Control- Sprecher Markus Pohanka. Dazu werde ein Kennzeichen vergeben. Wer seine Drohne ohne Bewilligung in Betrieb nimmt, begeht eine Verwaltungsübertretung und muss mit bis zu 22.000 Euro Geldstrafe rechnen.

29.08.2016, 10:29
mbr, krone.at/AG
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