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26.09.2016 - 03:57
Foto: APA/HANS KLAUS TECHT

Schluss nach 27 Sekunden: Paischers bitteres Aus!

06.08.2016, 17:35

Peking- Silbermedaillengewinner Ludwig Paischer hat am Samstag seinen ersten Olympia- Kampf in Rio de Janeiro nach nur 27 Sekunden mit Ippon verloren und ist damit aus dem Turnier ausgeschieden.

Der Salzburger unterlag in der Gewichtsklasse bis 60 kg nach Freilos in erster Runde dem Armenier Hovhannes Davtyan mit Ippon. Für Paischer geht damit eine großartige Karriere bitter zu Ende.

Foto: APA/HANS KLAUS TECHT

"Es gab kein Entrinnen mehr"

"Der erste Ansatz war nicht optimal, da war ich vielleicht ein bisschen übermotiviert. Aber das Ganze wäre noch nicht so schlimm gewesen. Ich wollte aufstehen, und in dem Moment, wo ich hinten hochgekommen bin, ist er zum Hals durchgerutscht. Es war ein Würger. Und wenn einer so drinnen ist, ist man chancenlos. Ich wusste, es gibt kein Entrinnen mehr. Die Technik war von ihm top gemacht", schilderte Paischer das frühe Aus.

So eine Situation könne passieren, aber er habe sich so gut gefühlt beim Aufwärmen wie schon lange nicht. "Ich war fokussiert, immens explosiv. Ich war topvorbereitet. Von den vergangenen vier Jahren war ich sicher jetzt am Toppunkt, das erleichtert es mir ein bisschen, dass ich sage, es hat nicht sein sollen. Wenn ich sagen müsste, hätte ich anders trainiert, wäre das was anderes."

Gut vorbereitet reichte aber nicht. "Es war nicht einmal eine Zehntelsekunde, in der ich den kleinen Fehler gemacht habe." Und den habe der Gegner ausgenützt. "Es ist für mich bitter, dass genau bei Olympia so eine Kleinigkeit so perfekt ausgenützt wurde. Aber deshalb ist es auch Olympia. Es sind die Besten der Welt", weiß der mehrfache WM- und EM- Medaillengewinner.

Paischer hatte zuvor bereits zweimal gegen Davtyan verloren, zuletzt heuer bei der EM, wo der Salzburger allerdings verletzt war. "Ich wusste, dass es ein extrem harter Gegner sein wird."

"Noch ein, zwei Turniere"

Wie es weitergehen wird, weiß Paischer noch nicht genau, doch das Karriereende naht. "Ich werde nicht mehr jahrelang kämpfen. Es geht um drei, vier Kämpfe maximal. Ein, zwei Turniere, mehr kann ich mir nicht mehr vorstellen. Wenn überhaupt."

Den Aufwand, den er betrieben habe, um noch einmal so fit zu werden, halte er sicher nicht noch einmal ein, zwei Jahre durch. "Ich bin zu alt. Es muss der Kopf mitspielen, es muss der Körper mitspielen. Es ist jeden Tag Quälerei. Ich habe das 16 Jahre gemacht. Das muss man realistisch sehen. Als Sportler hat man, so hart das klingt, ein Ablaufdatum."

06.08.2016, 17:35
AG/red
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