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29.09.2016 - 00:19
Foto: APA/Roland Schlager (Symbolbild)

Riesenärger über verschollenen Schuldirektor

15.09.2016, 07:37

Dicke Luft herrscht in der Biesenfeld- Volksschule im oberösterreichischen Linz- Urfahr - und das bereits seit etwa zwei Jahren. Doch nicht etwa aufmüpfige Schüler oder schwierige Lehrkräfte erhitzen dort die Gemüter, sondern der Schuldirektor. Denn der ist seit geraumer Zeit quasi wie vom Erdboden verschluckt.

Bereits seit rund zwei Jahren herrsche zwischen dem Direktor und den Lehrkräften sowie Elternvertretern eisige Stimmung, berichtete der ORF am Donnerstag. Sogar Landeshauptmann Josef Pühringer sei in die Causa miteinbezogen worden, mit dem Ziel, den Streit zwischen den Parteien zu schlichten. Doch Früchte habe das nicht getragen.

Der Fall schaukelte sich schließlich so weit auf, dass das Schuloberhaupt seiner Arbeit verlustig ging. Nach einer Klage des Mannes vor dem Verwaltungsgericht - er hatte das Recht auf seiner Seite - kehrte er im Frühjahr wieder in sein Amt zurück, aber offenbar nur auf dem Papier.

Denn seit gut einem Jahr habe man den Direktor mittlerweile an der Schule nicht mehr gesehen, wie die Einrichtung gegenüber dem ORF bestätigte. Und das sorgt nicht nur zwischenmenschlich ein weiteres Mal für böses Blut, auch organisatorisch führt das Fehlen des Direktors zu Problemen. So hätten etwa Eltern ihre Kinder nicht für das neue Schuljahr anmelden können, wie eine Sprecherin des Elternvereins berichtete.

Landesschulrat: "Kann keine neue Direktion ausschreiben"

Einfach zu lösen ist das Problem jedenfalls nicht: "Solange es einen Direktor gibt, kann ich keine neue Direktion ausschreiben", erklärte Fritz Enzenhofer, Präsident des Landesschulrates, das Dilemma. Ganz zu schweigen von der schlechten Publicity, unter der die Schule leidet: Seit Beginn der Probleme seien die Anmeldezahlen der Schüler stetig zurückgegangen, wie die Elternvertretung mitteilte. Ein Ende der Schwierigkeiten an der Volksschule ist jedenfalls nicht in Sicht.

15.09.2016, 07:37
krone.at
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